Kurt Tucholsky

Seifenblasen

Eine Filmerzählung 

„Seifenblasen“ ist eine turbulente, bisher fast unbekannte Erzählung des unvergessenen Kurt Tucholsky.
Barbara ist ein junges Mädchen, das zur Aushilfe in einer Revue als Nummerngirl arbeitet. Doch dann hat sie eine Idee: Sie beschließt, als Damenimitator aufzutreten – und macht über Nacht Karriere! Die Frau, die sich als Mann ausgibt («Herr Paulus»), der wiederum als Frau auftritt – das ist der Ausgangspunkt für ein turbulentes Spiel, in dem es zu amourösen Kapriolen kommt, zu Erpressung und Entführung und am Ende doch zu einem Happy End. Das Milieu, in dem die Handlung spielt, ist das Nachtleben in den Bars und Varietés der Roaring Twenties, und das gibt Tucholsky die Gelegenheit, eine ganze Reihe von Chansons einzublenden, zum Beispiel so:
«Man weiß bei dir nie, wie man dran ist –
ob du ein Mädchen oder Mann bist –
Ich rate rechts – ich rate links –
kleine Sphinx – kleine Sphinx!»
Ein echter Tucholsky, eine echte Entdeckung – bisher nur ganz versteckt in der großen Tucholsky-Gesamtausgabe publiziert!
Der Filmspezialist und Tucholsky-Kenner Michael Töteberg erläutert in seinem Nachwort die besondere Geschichte dieses 1931 entstandenen Werks.

Themen:   Film: Drehbücher; Klassische Belletristik; Belletristik: Humor; Berlin; Deutschland: Weimarer Republik (1918 bis 1933 n. Chr.); Deutschland: Nationalsozialismus (1933–1945)

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