Erscheinungstermin: 20.08.2019

Leseprobe

Propaganda

John Glueck ist im Krieg. Tief in Deutschland, im dunklen Hürtgenwald in der Eifel, 1944. Vor kurzem noch war er Student in New York, voller Liebe zur deutschen Kultur seiner Vorfahren; dann, als Offizier bei Sykewar, der Propaganda-Abteilung der US-Army, traf Glueck in Frankreich sein Idol Ernest Hemingway. Für ihn zieht Glueck in den scheinbar unbedeutenden, doch von der Wehrmacht eisern verteidigten Hürtgenwald bei Aachen. Er entdeckt das Geheimnis des Waldes, als eine der größten Katastrophen des Zweiten Weltkriegs beginnt: die «Allerseelenschlacht» mit über 15 000 Toten. Was kann John Glueck noch retten? Sein Kamerad Van, der waldkundige Seneca-Indianer? Seine halsbrecherischen Deutschkenntnisse? Ein Wunder?
Niemand trat unverändert wieder aus dem «Blutwald» heraus, den die Ignoranz der Generäle zu einem Menetekel auch folgender Kriege machte. Zwanzig Jahre später, in Vietnam, erfährt John Glueck: Die Politik ist zynisch und verlogen wie eh und je. Er wird handeln, und sein Weg führt von der vergessenen Waldschlacht direkt zu den Pentagon-Papers.
Steffen Kopetzkys großer Roman spannt einen gewaltigen Bogen vom Zweiten Weltkrieg bis hin zu Vietnam. Ungeheuer spannend erzählt er von Krieg und Lüge, und von einem Mann, der alle falsche Wahrheit hinter sich lässt.

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  • Verlag: Rowohlt Berlin
  • Erscheinungstermin: 20.08.2019
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 496 Seiten
  • ISBN: 978-3-7371-0064-9
Book Cover
Propaganda

Bitte beachten Sie, dass das Cover ausschließlich in seiner Originalgestaltung verwendet werden darf. Ausschnitte und Verzerrungen sind urheberrechtlich nicht erlaubt.

  • Die raffinierte Verquickung von historischen Fakten, spielerischer Phantasie und filmischem Blick machen "Propaganda" zu Kopetzkys bislang bestem Roman.

    Martin Halter, Berliner Zeitung, 7. Oktober 2019
  • Kunstvoll konstruiert ... ein faszinierendes historisches Diorama ...Mit "Propaganda" ist Steffen Kopetzky ein großer Wurf gelungen.

    Alexander Marguier, Cicero, 26. September 2019
  • Ungeheuer elegant ... Kopetzkys Roman gehört zum Eindringlichsten, was in Deutschland über das Wesen des Krieges geschrieben wurde.

    Stern, 5. September 2019
  • Bei den Kampfhandlungen läuft Kopetzky zu Hochform auf. Wie er hier die historischen Fakten durch Fiktion ergänzt, einen tarantinohaft anmutenden Irokesen auf die Jagd nach Skalps von Wehrmachtsoldaten schickt und das Geschehen mit einer aberwitzigen Spionagestory anreichert, das beweist Chuzpe und Könnerschaft ... Kopetzky hat mit "Propaganda" einen beeindruckend vielschichtigen Roman geschrieben.

    Ralph Gerstenberg, SWR 2 "Buch der Woche", 1. September 2019
  • Am Ende des Romans dann auch ein neues Heldenideal: den kritischen, mündigen Whistleblower. Was könnte aktueller sein?

    Matthias Ubl, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 1. September 2019
  • Eine glänzend geschriebene, unterhaltsame und zugleich lehrreiche Abenteuergeschichte, die einen starken Sog entwickelt.

    Christoph Schröder, Die Zeit, 29. August 2019
  • Von bestechender Aktualität ... das zeigt den genuinen Erzähler Kopetzky auf der Höhe seiner Kunst.

    Rainer Moritz, Neue Zürcher Zeitung, 19. November 2019
  • Ein opulentes, offenkundig aufwendig recherchiertes Panorama ... mit sinnlicher Kraft und einer gelegentlich aufblitzenden Ironie, die es keineswegs verhindert, „Propaganda“ als spannungsreichen, elegant erzählten Pageturner zu lesen.

    Deutschlandfunk Kultur "Studio 9", 24. Oktober 2019
  • Dem deutschen Schriftsteller Steffen Kopetzky ist mit Propaganda ein wahrhaft großer amerikanischer Roman gelungen. Ein kluges, lehrreiches, spannendes, unterhaltendes und auch immer mal wieder witziges Buch, das den Leser lange nicht loslässt. Brillant."

    Andreas Förster, der Freitag, 2. Oktober 2019
  • Kopetzkys Sprache ist elegant, aber unmanieriert ... detailfreudig, flott mit einer fast unmerklichen Ironie. Mit Sprüngen zwischen den Zeitebenen stellt er verblüffende Bezüge her. "Propaganda" kann nicht nur, aber insbesondere dem historisch interessierten Leser wärmstens empfohlen werden.

    Die Presse, 21. September 2019
  • „Propaganda" führt fesselnd, unterhaltsam, aufklärerisch und kühn hinein in die Untiefen des 20. Jahrhunderts, des Menschseins ... Ein virtuoses Stück auch über die Kraft der Literatur. Ein rundum tolles Buch.

    Wolfgang Schütz, Augsburger Allgemeine Zeitung, 21. September 2019
  • Höchst spannend und erkenntnisstiftend zugleich, das ist Steffen Kopetzkys Roman Propaganda.

    Knut Cordsen, B5 Aktuell, 11. September 2019
  • Ein meisterhaft konstruiertes historisches Panorama ... Selten liest man Bücher, in denen die Wahrheit einer Lebensgeschichte sich am Ende als die beste aller Finten erweist.

    Kai Müller, Der Tagesspiegel, 8. September 2019
  • Steffen Kopetzky ist mit „Propaganda“ ein wahrhaft großer amerikanischer Roman gelungen. Ein kluges, lehrreiches, spannendes, unterhaltendes und bei aller Ernsthaftigkeit auch immer mal wieder witziges Buch, das den Leser lange nicht loslässt. Brillant.

    Andreas Förster, Frankfurter Rundschau, 5. September 2019
  • Packend erzählt.

    Cornelius Dieckmann, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31. August 2019
  • Ein gewaltiger Roman, der von einem Mann erzählt, der in der militärischen Propaganda kämpft, als Soldat im Zweiten Weltkrieg in der Propaganda-Abteilung für psychologische Kriegsführung, John Glueck heißt er, er wird 1944 Zeuge der grausamen Schlacht im Hürtgenwald.

    Bayern 2, 20. August 2019
  • Propaganda ist eine Mischung aus Antikriegs- und Künstlerroman. Die Detailverliebtheit hat mich teilweise echt begeistert.

    Esther Willbrandt, Radio Bremen, 20. August 2019
  • «Deutschstunde» hieß mal ein Roman mit ähnlicher Erzählsituation. «Amerikanischstunde» könnte dieser heißen…. Steffen Kopetzky kann hörbar gut schreiben: Er hat Tempo, er hat Vorstellungskraft, er kann beschreiben und beschwören, er hat sogar Humor, was in deutschen Romanen bekanntlich eher selten ist, und er hat auch genug Selbstbewusstsein, um Hemingway – gekonnt – zu seiner Figur zu machen oder allen Ernstes eine der schlimmsten Schlachten des Zweiten Weltkriegs zu beschreiben.

    Wieland Freund, WDR 1, 19. August 2019
  • Die raffinierte Verzahnung von Kunst und Krieg, historischen Fakten und spielerischer Phantasie macht «Propaganda» zu Kopetzkys bislang bestem Roman.

    Martin Halter, Badische Zeitung, 17. August 2019
  • «Propaganda» liest sich wie ein amerikanischer Roman von einem deutschen Autor ... Die eindrucksvolle Geschichte des Kampfes für die Demokratie und eine Erinnerung an die Größe der amerikanischen Kultur, so packend zu lesen, dass man zuweilen vergisst, wie aktuell es ist.

    RBB Radioeins "Favorit Buch", 15. August 2019

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