Tucholsky: Gesamtausgabe Texte und Briefe

Obwohl jeder kommentierte Text- und Briefband der einundzwanzigbändigen Tucholsky-Gesamtausgabe mit ausführlichem Anhang versehen ist, steht am Ende ein Gesamtregister, das in seiner Funktion am ehesten als ein Nachschlagewerk für die Tucholsky-Texte zu verstehen ist. Wer Themen Tucholskys über die Jahre hin verfolgen will, kann mit Hilfe des Schlagwortregisters die entsprechenden Stellen in den Texten ausfindig machen, wird etwa unter«Antisemitismus» herausfinden, wie viele Anspielungen es neben einem zentralen Artikel in vielen weiteren dazu gibt.
Neben dem Sach-Schlagwortregister, dem u. a. Orte, Institutionen, Parteien, Organisationen und Verlage zu entnehmen sind, enthält der Band ein Personen- und Werkregister, Register der von Tucholsky besprochenen Bücher, Theater- und Kinoaufführungen, Listen der Text- und Gedichttitel, der Briefadressaten, der Inhalte der Sammelbände, der Siglen und Pseudonyme, der Periodika, in denen Tucholsky publiziert hat, sowie eine chronologische Kurzbiographie.

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    Gesamtausgabe Texte und Briefe 1
    07.03.2021
    Gesamtausgabe Texte und Briefe 1 07.03.2021

    1912 erschien «Rheinsberg. Ein Bilderbuch für Verliebte» und machte Kurt Tucholsky über Nacht bekannt. Es war sein eigentliches literarisches Debüt. Vorausgegangen waren jedoch seit 1907 Veröffentlichungen im «Ulk», der satirischen Beilage zum «Berliner Tageblatt», und ab 1911 im sozialdemokratischen «Vorwärts», in denen...

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    Gesamtausgabe Texte und Briefe 2
    07.03.2021
    Gesamtausgabe Texte und Briefe 2 07.03.2021

    1914 ist Kurt Tucholsky ein etablierter und in vielen Blättern präsenter Kritiker. Mit dem beginn des Ersten Weltkriegs verstummt er fast ganz; im April 1915 tritt er als Armierungssoldat den Dienst an der Ostfront an. Ab Herbst 1916 wieder Artikel, gegen Schieber...

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    Gesamtausgabe Texte und Briefe 3
    07.03.2021
    Gesamtausgabe Texte und Briefe 3 07.03.2021

    Die berühmte «Militaria»-Serie beginnt - Tucholsky sucht sich für seine neu gewonnenen Einsichten über den preußisch-deutschen Militarismus Gehör zu verschaffen. Und die Behandlung der Revolutionsthematik wird zu einer diffizilen Gratwanderung zwischen Bewunderung (für Rosa Luxemburg etwa) und Ablehnung (etwa von Karl Liebknecht);...

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    Gesamtausgabe Texte und Briefe 4
    07.03.2021
    Gesamtausgabe Texte und Briefe 4 07.03.2021

    Der Band enthält u. a. die großen abschließenden Artikel aus der 1919 in der «Weltbühne» begonnenen Militaria-Serie, d. h. die kritischen Auseinandersetzungen mit den militärischen Führungseliten im Krieg und dem Fortdauern militaristischen Denkens in der Weimarer Republik. Ein weiterer Schwerpunkt: Die Parteilichkeit...

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    Gesamtausgabe Texte und Briefe 5
    07.03.2021
    Gesamtausgabe Texte und Briefe 5 07.03.2021

    Tucholsky könne «so auseinanderliegende Bezirke wie eine Nelsonrevue und ein kämpferisches Kabarett mit Texten versorgen», schrieb Max Herrmann-Neiße. Die Jahre 1921/1922 beweisen es: Er gehörte zu den Autoren von Trude Hesterbergs Wilder Bühne und lieferte die Texte für zwei große Revuen, zu...

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    Gesamtausgabe Texte und Briefe 6
    07.03.2021
    Gesamtausgabe Texte und Briefe 6 07.03.2021

    1923 war ein Krisenjahr: Ruhrbesetzung und passiver Widerstand, Inflation, Versorgungskrise, Ausnahmegesetze, Putschversuche von rechts und links. Tucholsky hatte sich aus dem aktuellen Journalismus zurückgezogen, er zweifelte an der Wirksamkeit seiner bisherigen Bemühungen. Am 1. März nahm er eine Stelle als Bankangestellter im...

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    Gesamtausgabe Texte und Briefe 7
    07.03.2021
    Gesamtausgabe Texte und Briefe 7 07.03.2021

    1925. Kurt Tucholsky lebt das zweite Jahr in Paris, Artikel für "Die Weltbühne", die "Vossische Zeitung", aber auch für Ullsteins "Die Dame" und die radikal pazifistische Zeitschrift "Die Menschheit". Bevorzugte Themen sind der Pariser Alltag, Theater, Schriftsteller und Romane. So erklingt zum...

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    Gesamtausgabe Texte und Briefe 8
    07.03.2021
    Gesamtausgabe Texte und Briefe 8 07.03.2021

    In seinem dritten Jahr in Paris setzt sich Kurt Tucholsky weiter nachdrücklich für die deutsch-französische Verständigung ein und schreibt in der "Weltbühne" und der "Vossischen Zeitung" gegen das nationalistisch verzerrte Frankreichbild der Deutschen. Stärker als die französische beschäftigt ihn jedoch die deutsche...

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    Gesamtausgabe Texte und Briefe 9
    07.03.2021
    Gesamtausgabe Texte und Briefe 9 07.03.2021

    1927 war für Kurt Tucholsky ein entscheidendes Jahr. Er übernahm die Redaktion der «Weltbühne» und nutzte die Gelegenheit für eine breitangelegte Justizkampagne: Der Angriff galt der verstockten wilhelminischen Gesinnung der Richter und ihrer konsequenten Obstruktion gegen die demokratische Republik.1927 erschien auch der...

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    Gesamtausgabe Texte und Briefe 10
    07.03.2021
    Gesamtausgabe Texte und Briefe 10 07.03.2021

    «Die deutsche Revolution hat im Saale stattgefunden», schreibt Kurt Tucholsky 1928 im Rückblick auf zehn Jahre Republik. Er zieht eine ernüchternde Bilanz: Die Stresemann’sche Politik einer deutsch-französischen Verständigung stagniert, in Deutschland erstarken Nationalismus und Revanchegeist. Der Panzerkreuzerbau wird bewilligt, die im Reichstag...

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    Gesamtausgabe Texte und Briefe 11
    07.03.2021
    Gesamtausgabe Texte und Briefe 11 07.03.2021

    1929 ist Tucholsky fast ständig auf Reisen. Im Frühjahr Lesungen in verschiedenen deutschen Städten, die Sommermonate verbringt er in Schweden, im November/ Dezember eine zweiwöchige Lesereise, die zuweilen von nationalsozialistischen Hetzereien und Tumulten begleitet wird. Neben "Deutschland, Deutschland über alles" publiziert er...

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  12. 12
    Gesamtausgabe Texte und Briefe 12
    07.03.2021
    Gesamtausgabe Texte und Briefe 12 07.03.2021

    Am 6. August 1929 erschien in Willi Münzenbergs Neuem Deutschen Verlag "Deutschland, Deutschland über alles. Ein Bilderbuch von Kurt Tucholsky und vielen Fotografen Montiert von John Heartfield". Keine andere Publikation Tucholskys führte zu so heftigen Reaktionen und spaltete sogar die Lager von...

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    Gesamtausgabe Texte und Briefe 13
    07.03.2021
    Gesamtausgabe Texte und Briefe 13 07.03.2021

    1930 - ein Jahr, in dem Tucholskys Veröffentlichungen das ganze für ihn typische Spektrum umfassen, von "Ich rufe vor 1 noch mal an" über die Verteidigung der Fremdwörter, einer großen Würdigung Jacobsohns bis zu - nun allerdings anders pointierten - Wendriner-Geschichten ("Wir...

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    Gesamtausgabe Texte und Briefe 14
    07.03.2021
    Gesamtausgabe Texte und Briefe 14 07.03.2021

    Im Mai 1931 erschien «Schloß Gripsholm» (in einem textkritischen Apparat werden die Lesarten des Vorabdrucks im «Berliner Tageblatt» und des Typoskripts dargelegt). Tucholsky schrieb in diesem Jahr Feuilletons, rezensierte z. B. Fallada («Bauern, Bonzen und Bomben») und Upton Sinclair.
    Eine Reihe von...

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    Gesamtausgabe Texte und Briefe 15
    07.03.2021
    Gesamtausgabe Texte und Briefe 15 07.03.2021

    Im Jahr 1932 zieht sich Tucholsky aus der literarischen √ñffentlichkeit zurück. Seine Texte für die«Weltbühne» befassen sich mit der Wirtschaftskrise in Deutschland und Europa, der beginnenden Gleichschaltung von Rundfunk und Film sowie mit den Zensurmaßnahmen. Aus Anlaß des«Soldaten-sind-Mörder»-Prozesses gegen Ossietzky als verantwortlichen...

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    Gesamtausgabe Texte und Briefe 16
    07.03.2021
    Gesamtausgabe Texte und Briefe 16 07.03.2021

    Kurt Tucholsky steht am Beginn seiner Laufbahn als Schriftsteller; er veröffentlicht im Feuilleton des sozialdemokratischen «Vorwärts». Der Student knüpft Kontakte zu Brod und Kafka in Prag und zu dem «Simplicissimus»-Redakteur Hans Erich Blaich (Dr. Owlglass). Der Erfolg seines Debüts «Rheinsberg» beflügelt ihn...

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    Gesamtausgabe Texte und Briefe 17
    07.03.2021
    Gesamtausgabe Texte und Briefe 17 07.03.2021

    In diesem Band, im Januar 1919 beginnend mit einem Brief an ein "sehr verehrtes gnädiges Fräulein", setzt die Korrespondenz mit Mary Tucholsky den entscheidenden Akzent. Mary kann mit den abrückenden Truppen aus Riga fliehen und kommt nach Berlin. Aber die alte Vertrautheit...

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    Gesamtausgabe Texte und Briefe 18
    07.03.2021
    Gesamtausgabe Texte und Briefe 18 07.03.2021

    1925 - 1927, von Paris nach Berlin und zurück. Publizistisch fruchtbare Jahre, der Reisebericht "Ein Pyrenäenbuch" entsteht. Am 3. Dezember stirbt Siegfried Jacobsohn. Der Tod seines Mentors verändert alles. Zurückgekehrt in den 'Berliner Betrieb' als Herausgeber und Redakteur der "Weltbühne" sieht Tucholsky...

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    Gesamtausgabe Texte und Briefe 19
    07.03.2021
    Gesamtausgabe Texte und Briefe 19 07.03.2021

    Die wichtigsten Briefpartner dieser Jahre sind neben Mary Tucholsky u.a. die Freunde Walter Hasenvclever, Walter Mehring, Emil Ludwig, Gussy Holl, Emil Jannings und Schriftstellerkollegen wie Hermann Hesse, Anette Kolb, Erich Kästner, Roda Roda, Hans Fallada und Kurt Hiller. Sie machen den Briefwechsel...

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    Gesamtausgabe Texte und Briefe 20
    07.03.2021
    Gesamtausgabe Texte und Briefe 20 07.03.2021

    Der Autor war verstummt, Briefe waren für ihn die einzige Form des Schreibens. Seine Bücher waren verbrannt, Tucholsky war ausgebürgert ­ die Sorgen um die Sicherung des schwedischen Fremden passes werden hier erstmalig vollständig dokumentiert. Er kämpft für Ossietzky, der in einem...

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    Gesamtausgabe Texte und Briefe 21
    07.03.2021
    Gesamtausgabe Texte und Briefe 21 07.03.2021

    Der Band enthält die Briefe aus Kurt Tucholskys letztem Lebensjahr. Es sind beklemmende Schilderungen seiner Krankheiten und Operationen, nüchterne Berichte über Geldnöte und Schwierigkeiten mit der Einbürgerung in Schweden, nicht selten durchsetzt mit Witz und Selbstironie. Allerdings läßt das Geschehen außerhalb seiner...

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  22. 22
    Gesamtausgabe Texte und Briefe 22
    07.03.2021
    Gesamtausgabe Texte und Briefe 22 07.03.2021

    Obwohl jeder kommentierte Text- und Briefband der einundzwanzigbändigen Tucholsky-Gesamtausgabe mit ausführlichem Anhang versehen ist, steht am Ende ein Gesamtregister, das in seiner Funktion am ehesten als ein Nachschlagewerk für die Tucholsky-Texte zu verstehen ist. Wer Themen Tucholskys über die Jahre hin verfolgen...

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