Die historische Roman-Dilogie «Drei-Städte-Saga» von Bestsellerautorin Carmen Korn nimmt die Leser:innen mit auf eine emotionale Zeitreise durch die 1950er und 1960er Jahre. In den Bänden «Und die Welt war jung» und «Zwischen heute und morgen» verknüpft sie meisterhaft das Schicksal dreier befreundeter und verwandter Familien in Köln, Hamburg und dem italienischen San Remo, deren Leben ab 1950 gleichermaßen von den Schatten der Kriegsjahre wie von der Hoffnung auf eine neue Ära geprägt ist.
Das Panorama der Schauplätze spiegelt dabei völlig unterschiedliche Lebensrealitäten wider: In Köln haben Heinrich und Gerda Aldenhoven große Mühe, ihre Familie nach dem Krieg zu ernähren. In Hamburg geht es Gerdas Freundin Elisabeth dank der Anstellung ihres Mannes Kurt sehr viel besser, und Margarethe Aldenhoven führt in San Remo ein mondänes, doch von ihrer Schwiegermutter dominiertes Leben. Carmen Korn zeichnet ein feinfühliges Porträt der Epoche – von den sozialen Herausforderungen der Nachkriegszeit bis hin zum wachsenden Wohlstand und den Jugendrevolten der 1960er Jahre. Dabei erzählt sie von den Menschen, von den kleinen Momenten im großen Weltgeschehen und von dem, was ein gelebtes Leben ausmacht. Im Mittelpunkt stehen verdrängte Traumata, Generationskonflikte unter einem Dach und ein Wunsch, der alle Familien verbindet: Sie wollen aus dem Schweren etwas Gutes entstehen lassen.
Da sich die Lebenswege der drei Familien über zwei ereignisreiche Jahrzehnte hinweg stetig weiterentwickeln und eng ineinandergreifen, entfaltet das große Familienepos seine volle Kraft am besten, wenn man die Bücher in der chronologischen Reihenfolge liest.