Die vielen Tode unseres Opas Jurek Die vielen Tode unseres Opas Jurek
Die vielen Tode unseres Opas Jurek
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Erscheinungstermin: 17.02.2017

Leseprobe

Die vielen Tode unseres Opas Jurek

«Weckt mich, wenn das Hauptgericht serviert wird! Es sei denn, es gibt Leber.»

Viele Tode musste Opa Jurek in seinem Leben sterben: im besetzten Warschau, wo er in der Sperrstunde zwei deutschen Soldaten in die Arme läuft. In der «weltberühmten» Ortschaft Oświęcim, in der er den Todeshunger kennenlernt. In Opole, wo er vor den leeren Regalen seines Lebensmittelgeschäfts, noch immer sterbenshungrig, von Delikatessen träumt. Und auch, als er, der Erfinder der «umgekehrten Humoristik», schon längst mit Oma Zofia verheiratet ist und ihre Tochter sich in einen jungen Delinquenten verliebt, der sie nach Kanada entführen will.

Von der noch ungetrübten Vorkriegszeit bis in die Aufbruchsjahre nach dem Aufgehen des Eisernen Vorhangs reicht diese bewegte Geschichte einer polnischen Familie. Ein virtuos erzählter Roman über ein Leben im Wandel der Zeiten, das Überleben unter wechselnden Regimen.

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  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch
  • Erscheinungstermin: 17.02.2017
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 416 Seiten
  • ISBN: 978-3-499-27075-8
Book Cover
Die vielen Tode unseres Opas Jurek

Bitte beachten Sie, dass das Cover ausschließlich in seiner Originalgestaltung verwendet werden darf. Ausschnitte und Verzerrungen sind urheberrechtlich nicht erlaubt.

  • Mit poetischer Verdichtung und Verfremdung erschafft Matthias Nawrat eine Welt im Schwebezustand zwischen Wirklichkeit und Phantasie.

    Neue Zürcher Zeitung
  • Schon wieder eine Leidensgeschichte über totalitäre Herrschaft lesen? Doch, unbedingt. Der neue Roman von Matthias Nawrat ist überaus lesenswert. Der Ton macht die Musik. Hier gelingt ein Schelmenroman auf hohem Niveau.

    Basler Zeitung
  • Noch nie ist es einem Autor gelungen, die neuere Geschichte Polens derart klug in einer Mischform aus Witz und Tragik erzählerisch zu verdichten. Gerade in der Gratwanderung gewinnt dieses großartige Buch seine volle verstörende Kraft.

    FAZ
  • Ein entwaffnend frischer Blick auf Glück, Grausamkeit, Ödnis und das Unerklärliche in der Welt.

    Stuttgarter Zeitung
  • Den Lesern, die Matthias Nawrat auf einen faszinierenden Streifzug durch das Polen des 20. Jahrhunderts mitnimmt, verschafft der besondere Humor ungewöhnliche Leseerlebnisse – bei denen einem das Lachen oft im Halse steckenbleibt.

    Nürnberger Zeitung
  • Herzzerreißend komisch und tieftraurig.

    ORF Radio FM4
  • In der traurigen und zärtlichen Kinderstimme hallen viele andere, nicht zuletzt die eines Imre Kertész, nach.

    St. Galler Tagblatt
  • Der Griff nach dem Buch lohnt sich. Unbedingt.

    Freies Wort

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