Karl MasloKarlheinz Freynik

Mein Pech war, dass ich so viel Glück hatte

Ein extremes Leben 

«When I put a spike into my vein and I’ll tell ya, things aren’t quite the same. When I’m rushing on my run and I feel just like Jesus’ son …»
(Velvet Underground)
Jedes Individuum hat seinen eigenen Beat, beginnend mit dem Herzschlag im Mutterleib. Der von Karl Maslo war der des Rock ’n’ Roll, er hat ihn bis an den Rand des Abgrunds gebracht – und beinahe darüber hinaus.
Aufgewachsen in einer Bergbausiedlung im Essen der 50er Jahre, mit unkaputtbaren Überlebensgenen ausgestattet, trinkfest, verlässlich, immer gut drauf und hilfsbereit, lernt er schnell, dass als soziale Traumziele für ihn nur Bergmann, Schrotthändler, Alkoholiker oder Kleinkrimineller in Frage kommen. Bis auf Bergmann ist er alles geworden. Doch Maslo wollte mehr, er ging nach Berlin, wo sein schauspielerisches Talent entdeckt wurde. Eine Zeit wilder Intensität in der Schauspiel- und Musikszene begann – und mit ihr eine Zeit des exzessiven Drogenkonsums, die sein Leben nach und nach in eine psychedelische Geisterbahnfahrt verwandelte …

Themen:   Berlin; Essen; Autobiografien: Kunst und Unterhaltung

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