Tausend Zeilen Lüge Tausend Zeilen Lüge
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Erscheinungstermin: 17.09.2019

Leseprobe

Tausend Zeilen Lüge

Das System Relotius und der deutsche Journalismus

Es war der größte Fälschungsskandal seit Jahrzehnten: Ein Reporter des "Spiegel" hatte Reportagen und Interviews aus dem In- und Ausland geliefert, bewegend und oftmals mit dem Anstrich des Besonderen. Sie alle wurden vom "Spiegel" und seiner legendären Dokumentation geprüft und abgenommen, sie wurden gedruckt, und der Autor Claas Relotius wurde mit Preisen geradezu überhäuft. Aber: Sie waren – ganz oder zum Teil – frei erfunden.
Juan Moreno hat, eher unfreiwillig und gegen heftigen Widerstand im "Spiegel“, die Fälschungen aufgedeckt. Hier erzählt er die ganze Geschichte vom Aufstieg und Fall des jungen Starjournalisten, dessen Reportagen so perfekt waren, so stimmig, so schön. Claas Relotius schrieb immer genau das, was seine Redaktionen haben wollten. Aber dennoch ist zu fragen, wieso diese Fälschungen jahrelang unentdeckt bleiben konnten. Juan Moreno schreibt mehr als die unglaubliche Geschichte einer beispiellosen Täuschung, er fragt, was diese über den Journalismus aussagt.

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  • Verlag: Rowohlt Berlin
  • Erscheinungstermin: 17.09.2019
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 288 Seiten
  • ISBN: 978-3-7371-0086-1
Book Cover
Tausend Zeilen Lüge

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  • Dieses Buch wird man auch nach Jahren noch lesen – als Musterbeispiel des investigativen Medienjournalismus, als meisterhafte Analyse menschlicher Manipulationsanfälligkeit und als erschütternde Parabel über den Felix Krull des literarischen Journalismus.

    Bernhard Pörksen, Neue Zürcher Zeitung, 17. September 2019
  • Das Buch ist spannend, aber nicht voyeuristisch, klug, aber nicht besserwisserisch, lang, aber nicht langatmig, dokumentarisch, aber nicht trocken. Es ist ein gutes Buch.

    Ralf Wiegand, Süddeutsche Zeitung, 14. September 2019
  • Der großartige „Zeit“-Kolumnist Tillmann Prüfer schreibt über den alltäglichen Wahnsinn, der sich Familie nennt – und mittendrin der Autor.

    Mathis ; Joachim ; Nico ; Juliane Ilken ; Mischke ; Blinde ; Lauterbach, Hamburger Abendblatt, 14. Dezember 2019
  • In Zeiten von Fake News sollte dieses Buch Pflichtlektüre für kritische Mediennutzer sein und, das auch, für all die «Lügenpresse»-Krakeeler.

    Markus Götting, Focus, 5. Oktober 2019
  • Ein sehr, sehr gutes, irres und spannendes Buch.

    Jan Böhmermann, Twitter, 28. September 2019
  • Ein wirklich packender Krimi … spektakulär zu lesen.

    Markus Lanz, ZDF "Markus Lanz", 19. September 2019
  • Der Reporter Juan Moreno hat den «Spiegel» gerettet. Redaktion und Verlag sollten ihm ein Denkmal setzen. Juan Moreno ist ein Held – ein echter, der Hell- von Mittel- und Dunkelgrau unterscheidet.

    Michael Hanfeld, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17. September 2019
  • Moreno gelingt es, den sich zuspitzenden Konflikt temporeich zu erzählen, dabei seine eigene Rolle zwar subjektiv, aber ohne Larmoyanz zu beschreiben.

    Die Welt, 17. September 2019
  • Es war Ende 2018 nicht der SPIEGEL mit seiner Recherchepower, der Claas Relotius des Betrugs und der Lüge überführte. Es war Juan, der freie Reporter. Und dafür hat er seine berufliche Existenz riskiert. Fakt ist: Wir haben ihm viel zu lange nicht geglaubt.

    Steffen Klusmann, Spiegel Online, 16. September 2019
  • Keine Anklage, sondern ein journalistischer Krimi und eine kluge Reflexion über den Journalismus. Morenos Buch ist außerordentlich lesenswert.

    Christian Meier, Welt am Sonntag, 15. September 2019

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