Erscheinungstermin: 22.01.2019

Leseprobe

Solsbüll

Mit einem Nachwort von Kristof Wachinger

Einer der großen Deutschland- und Familienromane des 20. Jahrhunderts.

Solsbüll: ein Städtchen im nördlichen Schleswig-Holstein, in dem die Ereignisse des 20. Jahrhunderts ihre Spuren hinterlassen. Dort verknüpfen sich die Lebensgeschichten dreier Männer, die als Großvater, Vater und Sohn denselben Namen tragen: Gustav Hasse. Während die ersten beiden in den Weltkriegen fallen, wächst der 1941 geborene Gustav in einem Hebammen-Haushalt auf.
Auch im Schicksal seiner Großmutter Anne und seiner Ziehmutter Gret spiegelt sich die Zeit: Nach dem Ersten Weltkrieg erleben die beiden Hebammen den Aufstieg des Nationalsozialismus und sein katastrophales Ende, erfahren Treulosigkeit, Hass und Gewalt. Beide sind nicht im Widerstand aktiv, tragen aber ihr Herz auf dem rechten Fleck und schöpfen Kraft aus ihrem Beruf: Das neugeborene Leben bringt die Hoffnung auf eine neue Generation, die einst in Frieden leben wird.

Über Liebe, Widerspruchsgeist und kleine Heldentaten der Menschlichkeit.

  • Taschenbuch 12,00 €
  • Gebundene Ausgabe 22,95 €
  • E-Book 19,99 €

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  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch
  • Erscheinungstermin: 22.01.2019
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 480 Seiten
  • ISBN: 978-3-499-27332-2
Book Cover
Solsbüll

Bitte beachten Sie, dass das Cover ausschließlich in seiner Originalgestaltung verwendet werden darf. Ausschnitte und Verzerrungen sind urheberrechtlich nicht erlaubt.

  • Ein Gegenstück zum regionalen Nachbarroman 'Deutschstunde' von Siegfried Lenz.

    Uwe Herms, NDR
  • Ein Klassiker, der an seiner Heutigkeit nichts eingebüßt hat. Wunderbare Bilder, eine Sprache ohne Effekthascherei. Jeder sollte 'Solsbüll' kennen.

    Feridun Zaimoglu
  • Eine weit ausgesponnene welthaltige Familienchronik. Eine kleine Welt, aber sie spiegelt die große.

    Hans Daiber, Die Zeit
  • Jochen Missfeldt kann das unlösbar Gemeinsame von Glück und Bedrohung, von Liebe und Verlust und ewiger Hoffnung unvergesslich beschwören.

    Sybil Gräfin Schönfeldt, Brigitte
  • Dieser Roman wird zu Recht in einem Atemzug mit der „Deutschstunde“ von Siegfried Lenz oder Günter Grass’ „Blechtrommel“ genannt. Große Romane, die Aufstieg und Fall der nationalsozialistischen Verbrecherbande aus den Geschichtsbüchern in die Lebensrealität normaler Familien übertragen.

    Martin Schulte, Flensburger Tageblatt, 26. Januar 2021
  • Jochen Missfeldt ist ein bedeutender deutscher Erzähler, der auf einzigartige Weise die archaischen Dimensionen des Herkommens und der Landschaft verbindet mit deutscher Geschichte, Technik und Alltag.

    Jury des Wilhelm-Raabe-Preises
  • ('Solsbüll' ist) im wahrsten Sinne des Wortes (ein) Jahrhundertroman (…). Jochen Missfeldt schreibt eine schöne, wohlklingende und robuste Prosa, der man sich gern überlässt.

    Jochen Jung, Die Zeit
  • Ein großer Deutschland- und Generationenroman, der alles bereithält, was das 'deutsche' Jahrhundert ausmacht: (…) eine weltläufige Wirklichkeitssaga. Sie gilt es ebenso zu entdecken wie den Autor Missfeldt.

    Gerhard Zeillinger, Der Standard
  • Eine packende Familiengeschichte dreier Generationen.

    Erhard Schütz, Das Magazin
  • Ein so lebensnaher Roman, als hätte man von den dort erzählten Geschichten durch Zufall aus dem Bekanntenkreis erfahren – nur die Sprache ist weitaus schöner. (…) Jochen Missfeldts 'Solsbüll' ist eine Bereicherung für die literarische Landkarte.

    Simone Sauer-Kretschmer, literaturkritik.de

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