Alle Guten waren tot Alle Guten waren tot
Alle Guten waren tot
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Erscheinungstermin: 20.11.2018

Leseprobe

Alle Guten waren tot

Aris wurde in Griechenland geboren und als Kleinkind von Helmut und Gitte adoptiert – eine Art persönliche deutsch-griechische «Wiedergutmachung». Er ist inzwischen Altenpfleger und sein Job eine Zumutung oder, wie einer seiner greisen Patienten es formuliert: «Diese traurigen Augen, da wird man ja lebensmüde.». Als die todkranke Frau Xenaki ihm einen ungewöhnlichen Handel anbietet, schlägt er deshalb nach kurzem Zögern ein: Er soll für etwas Geld nach Griechenland reisen, um ihrer Enkelin Aphrodite eine Erbschaft zukommen zu lassen.
Gleich nach seiner Ankunft in Athen wird Aris vom lebensklugen Kioskbesitzer Stelios und vom Möchtegern-Gigolo Sakis in allerhand seltsame Probleme verwickelt, bevor er Aphrodite und die versteckte Erbschaft überhaupt ausfindig machen kann. Es stellt sich heraus, dass es sich bei der Hinterlassenschaft um alte Familienphotographien handelt. Sie erzählen von Griechenlands dunkelster Zeit, in der Frau Xenaki gegen die deutsche Besatzung kämpfte, gemeinsam mit Aris Kommenos. Der berühmte Widerstandskämpfer ist der Namenspatron von Aris. Und der fragt sich: Wusste Frau Xenaki das?
Gerasimos Bekas schreibt mit Witz und Verve über die Identitätssuche eines jungen Mannes und erzählt dabei so feinfühlig wie schonungslos die Geschichte des griechischen Widerstands während der deutschen Besatzung, eine Epoche, die in Deutschland immer noch gerne vergessen wird. Sein vielschichtiger Roman zeigt auch, wie die heutige Situation des Landes mit seiner Zerstörung durch die Deutschen während des Zweiten Weltkriegs verbunden ist.

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  • Verlag: Rowohlt Hundert Augen
  • Erscheinungstermin: 20.11.2018
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 256 Seiten
  • ISBN: 978-3-498-00684-6
Book Cover
Alle Guten waren tot

Bitte beachten Sie, dass das Cover ausschließlich in seiner Originalgestaltung verwendet werden darf. Ausschnitte und Verzerrungen sind urheberrechtlich nicht erlaubt.

  • In Zeiten der Grausamkeit, die er beschreibt, blitzen aber auch stets Momente der Menschlichkeit auf, dasTraurige, das Hässliche, das Bekas erzählt, hat immer auch etwas Tröstendes, Schönes

    Neues Deutschland, 28. März 2019
  • Ein kleines Wunder. Unterhaltsam, ohne flach zu sein.

    Ralph Heringlehner, Main Post, 22. November 2018
  • Ein kühnes, ein mutiges Buch, das zeigt, dass sich jede Heimat aus Vergangenem und Gegenwärtigem zusammensetzt.

    Rainer Moritz, Chrismon, 28. Februar 2019
  • Eine vielschichtige Erzählung.

    Stefan Berkholz, SWR 2 "Lesenswert", 19. Februar 2019
  • Wunderbar unterhaltsam und von schönem Humor getragen.

    BR "Frankenschau aktuell", 24. Januar 2019
  • Ein spannender, witziger und zugleich berührender Roman!

    Eva Pfister, Lesart, 12. Dezember 2018
  • Bekas' Debüt macht Spaß und bringt durch die graue Jahreszeit, in der zweiten Ebene jedoch ist es ein Roman über eine Selbstfindung und einen europäischen Staat, der wie kaum ein anderer in der vergangenen Dekade eine Zäsur erlebt hat.

    Marcus Weingärtner, Berliner Zeitung, 10. Dezember 2018
  • Unglaublich lustig und präzise erzählt. Sehr schön.

    RBB Radioeins "Bücherliste", 26. November 2018
  • Spannendes Debüt einer Identitätssuche, die alles andere als gemütlich ist, eher eine Achterbahnfahrt, mit vielen Wendungen, Kurven und Loopings, die nicht bloß den Helden, sondern auch seine mitreisenden Leser*innen kräftig durchschütteln.

    wdr.de, 21. November 2018

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