Die jungen Bestien Die jungen Bestien
Die jungen Bestien
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Erscheinungstermin: 28.01.2020

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Die jungen Bestien

Ein neuer Kriminalfall aus Piemont, in dem der schweigsame Bergkauz und heimliche Menschenkenner Corso Bramard ermittelt: Bei dem Bau einer Bahnschnellstrecke zwischen Mailand und Turin werden die Überreste von zwölf Leichen gefunden, und eine Spur führt in die Zeit des italienischen Terrorismus, der Brigate Rosse.
Im Turiner Herbst 1977 hatten ein paar Jugendliche den Parteisitz der rechten MSI in Brand gesetzt. Dabei war ein Mann ums Leben gekommen, der sich nachts in den Räumen aufhielt. Wussten die Jugendlichen, dass ein Mensch im Gebäude war? War alles nur ein Spiel der jungen Leute, in jenen aufgeheizten Zeiten, oder wollten sie wirklich einen Mord begehen? Niemand kennt die Antwort, die Jugendlichen sind seitdem spurlos verschwunden.
Fast vierzig Jahre später suchen zwei Kommissare und ihr ehemaliger Kollege Corso Bramard nach einer Verbindung zu jenem Fall. Die Drei geraten in einen schier unbezwingbaren Strudel aus italienischer omertà und Lüge. Und doch nähern sie sich beharrlich einer Wahrheit, die von der Politik unter den Teppich gekehrt wurde.

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  • Verlag: Rowohlt Buchverlag
  • Erscheinungstermin: 28.01.2020
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 416 Seiten
  • ISBN: 978-3-498-03946-2
Book Cover
Die jungen Bestien

Bitte beachten Sie, dass das Cover ausschließlich in seiner Originalgestaltung verwendet werden darf. Ausschnitte und Verzerrungen sind urheberrechtlich nicht erlaubt.

  • Longo ist schon lange kein Geheimtipp mehr, Longo ist ein Unikat, ein literarisches Juwel!

    Andreas Wallenthin, WDR 5, 25. April 2020
  • Ein Kriminalfall im Piemont führt zurück in die jüngere Zeitgeschichte Italiens und macht dabei den gegenwärtigen, rätselhaft niederschmetternden Zustand des Landes erklärlich.

    Klaus ; Brigitte ; Sophia Hillenbrand ; Werneburg ; Zessnik, taz, 5. Dezember 2020
  • Ein kenntnisreicher Thriller über das Katz-und-MausSpiel von Geheimdiensten, deren monströse Überwachungssysteme - und die spannende Geschichte der Sinoamerikaner.

    Stern, 19. März 2020
  • Stimmungsvoll und herausfordernd.

    HÖRZU, 19. Februar 2020
  • Longo gelingt eine facettenreiche, dunkle Geschichte. Er scheint ganz bei sich selbst angekommen zu sein, denn hier passt alles.

    Frank Rumpel, SWR 2 "Lesenswert", 13. Februar 2020
  • Vordergründig erneut ein Krimi. Hintergründig ein Porträt italienischer Gesellschaftsgeschichte.

    Christian Mückl, Nürnberger Zeitung, 4. Februar 2020
  • Das unbedingte Suchen nach der präzisen Beschreibung jenseits hinlänglich bekannter Metaphern ist das Mittel, mit dem Longo eine enorme psychologische Komplexität erschafft. Und so entwickelt sein Roman einen mächtigen Sog ...

    Marcus Müntefering, Spiegel Online, 4. Februar 2020
  • Der Rhythmus stimmt, es gibt charakteristische Nebenfiguren, die Verknüpfungen sind überraschend und halten die Leserin bei der Stange.

    Maike Albath, Süddeutsche Zeitung, 31. Januar 2020
  • Immer wieder gelingt es dem 1971 geborenen Longo, einem der wichtigsten Autoren seines Landes, auch den gegenwärtigen Zustand Italiens in den Blick zu nehmen.

    Philipp Haibach, Rolling Stone, 30. Januar 2020
  • Diese Figuren werfen ein gleißendes Licht auf so manchen langen Schatten unserer Geschichte.

    Corriere della sera
  • Endlich bricht ein Schriftsteller mit der allgemeinen Kulturglobalisierung und wagt etwas Neues.

    Maike Albath, Deutschlandfunk Kultur
  • Einem der spannendsten italienischen Schriftsteller ist hier viel mehr - aber nie weniger als ein Krimi gelungen: anspruchsvoll, intelligent, einnehmend.

    FAZ

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