Erscheinungstermin: 18.02.2020

Leseprobe

Beethovn

Wo ist Beethoven, wer und warum? Wien, in den 1820er Jahren: Ein Student irrt, auf der Suche nach dem Schatten des Komponisten, durchs nächtliche Gassengewirr der Stadt. Eine lebens- und liebeslustige italienische Gräfin gerät in eine Streichquartett-Aufführung im «Wilden Mann». Der Neffe Karl van Beethoven folgt seinem Onkel so verängstigt wie scharfsinnig durch den Wienerwald. Und noch manch andere werfen ihre Blicke aus ungewohnten Winkeln auf den großen B.: seine mürrische Haushälterin; eine um ihre Gesundheit und einen letzten Rest von Glück ringende Prostituierte; der Geist einer flämischen Vorfahrin, die als Hexe verbrannt wurde; und natürlich auch jene geheimnisvolle «unsterbliche Geliebte», deren aufwühlende Lebensgeschichte sich hier wie nebenher entfaltet.

Sie alle sind auf der Suche nach diesem fernen Mittelpunkt, dem vertrauten Fremden – und nach ihrem eigenen Leben. Aus dem, was sie finden, entsteht ein eigenwilliges Porträt: Bilder, so vielfältig wie die Schreibweisen seines Namens. Von Beethowen, Bethofn und vielen anderen erzählt Albrecht Selges Roman, stimmungsvoll und bizarr, manchmal todtraurig und immer wieder überraschend komisch. Eine spielerische, respektvolle Annäherung an einen Menschen und seine Musik.

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  • Verlag: Rowohlt Berlin
  • Erscheinungstermin: 18.02.2020
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 240 Seiten
  • ISBN: 978-3-7371-0068-7
Book Cover
Beethovn

Bitte beachten Sie, dass das Cover ausschließlich in seiner Originalgestaltung verwendet werden darf. Ausschnitte und Verzerrungen sind urheberrechtlich nicht erlaubt.

  • Albrecht Selge nähert sich auf vielstimmige Weise dem Genie Beethoven ... öffnen sich manch originelle Wege, sich dem Menschen wie dem Genie Beethoven zu nähern.

    Maria Frisé, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. Juli 2020
  • Das wohl originellste Buch zum Beethoven-Jahr ... Selges überbordende Phantasie, die Virtuosität, mit der er die Sprache behandelt, sie sind staunenswert.

    Peter Korfmacher, Leipziger Volkszeitung, 17. März 2020
  • Das Wunderbare an diesem Roman ist, dass er die Erkenntnisse im Gedankenstrom seiner Figuren wie nebenbei am Leser vorüberziehen lässt ... Eine brillant unkonventionelle Hommage.

    Bernhard Hartmann, General-Anzeiger, 20. Februar 2020
  • Selge hat einen ganz neuen, unverbrauchten Zugang zu Beethoven gefunden. Einen Zugang mit allen gebotenen Skrupeln, kenntnisreich, sensibel und witzig.

    Saarländischer Rundfunk SR 2, 17. Februar 2020

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