Thomas Harlan

Heldenfriedhof

«Wie Lanzmanns ‹Shoah› ein Werk, hinter das das Wissen der Zeit nicht zurückkann.» (tageszeitung)
Thomas Harlans Roman ist ein Kosmos aus unzähligen historischen wie fiktiven Personen und spielt an so verschiedenen Orten wie Triest, Mozambique und der Ramsau, zwischen 1942 und 2000. Schlüssel­figur ist Enrico Cosulich, der als Sohn einer im KZ San Sabba ermordeten Frau mit einem rätselhaften Massenselbstmord in Verbindung steht. Realität und Fiktion verbinden sich zu einer Schleife, die sich bis zum Ende des Romans nicht löst.
Ein Roman über die Täter: das Nachglühen einer vergessenen Militäreinheit in Norditalien, der ungehinderte Aufstieg der Mörder nach dem Krieg – und ihre gewissenlose Flucht ins Schweigen.
«In seiner schneidenden Kälte und bitteren Konsequenz ist dieses radikale Buch einzigartig.» (Focus)

Themen:   Italien; Mosambik; Deutschland: Nationalsozialismus (1933–1945); Zweite Hälfte 20. Jahrhundert (1950 bis 1999 n. Chr.); Bezug zu Juden und jüdischen Gruppen; Kriegsromane: Zweiter Weltkrieg; Moderne und zeitgenössische Belletristik

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