Siri Hustvedt

Siri Hustvedt
© Marion Ettlinger

Siri Hustvedt

Siri Hustvedt wurde 1955 in Northfield, Minnesota, geboren. Sie studierte Literatur an der Columbia University und promovierte mit einer Arbeit über Charles Dickens. Bislang hat sie sechs Romane publiziert. Mit "Was ich liebte" hatte sie ihren internationalen Durchbruch. Zuletzt erschienen "Der Sommer ohne Männer" und "Die gleißende Welt". Zugleich ist sie eine profilierte Essayistin. Bei Rowohlt liegen von ihr die Essaybände "Leben, Denken, Schauen", "Nicht hier, nicht dort", "Being a Man" und "Die Illusion der Gewissheit" vor.

Im Juni belegt Siri Hustvedt mit ihrem Roman «Die gleißende Welt» Platz 1 der ORF-Bestenliste. Im Mai wurde sie bereits auf Platz 7 gewählt. Eine hochkarätige Jury wählt monatlich die zehn empfehlenswertesten Buch-Novitäten aus. «Die gleißende Welt» ist am 24. April 2015 im Rowohlt Buchverlag erschienen, wir gratulieren recht herzlich!

Bücher von Siri Hustvedt

Damals

Damals

Eine junge Frau bezieht ein winziges Zimmerchen im heruntergekommenen Morningside Heights. Das Jahr ist 1979, und S.H. kommt direkt aus der amerikanischen Provinz; daher ihr Spitzname: "Minnesota". Das wilde New York lockt, und sie, die Schriftstellerin werden will, genießt den Schmutz wie den Glanz, das turbulente Leben wie die Einsamkeit. ...   Weiterlesen

Die Illusion der Gewissheit

Die Illusion der Gewissheit

Was ist der Verstand? Wie unterscheidet er sich vom Körper? Kann der Verstand auf Neuronen im Gehirn reduziert werden oder nicht? In ihrem Essay nimmt sich Siri Hustvedt das uralte, noch immer nicht gelöste Geist-Körper-Problem vor und macht deutlich, wie sehr die unterschiedlichen Antworten auf diese Frage tiefgreifende Bedeutung für unser ...   Weiterlesen

Die gleißende Welt

Die gleißende Welt

Harriett Burden war als Gattin eines einflussreichen New Yorker Galeristen immer nur die Frau an der Seite eines berühmten Mannes. Als Witwe wagt sie nun ein raffiniertes Experiment: Sie versteckt sich und ihr Talent als Installationskünstlerin hinter dem angeblichen Werk dreier männlicher Künstler. Doch der Deal droht zu platzen, als einer der ...   Weiterlesen

Leben, Denken, Schauen

Leben, Denken, Schauen

Wie sehen, erinnern und fühlen wir? Wie interagieren wir mit anderen Menschen? Was heißt es, zu schlafen, zu träumen oder zu sprechen? Was ist das Selbst?
In diesem Buch sind 32 Essays versammelt, die thematisch das gesamte Spektrum von Hustvedts vielfältigen Interessen abdecken: von der Kunsttheorie über die Literatur und Philosophie, die ...   Weiterlesen

Die zitternde Frau

Die zitternde Frau

«Siri Hustvedt gehört seit langem zu den brillantesten Erforschern von Gehirn und Geist. Kürzlich jedoch wandte sie ihr Forschungsinteresse sich selbst zu: Knapp drei Jahre nach dem Tod ihres Vaters fand sie sich plötzlich von Konvulsionen geschüttelt. War das Hysterie, eine Übertragung, ein zufälliger epileptischer Anfall?
‹Die zitternde Frau› – ...   Weiterlesen

Was ich liebte

Was ich liebte

Siri Hustvedt erzählt von zwei befreundeten Künstlerfamilien im New Yorker Stadtteil SoHo. Vom Aufbrechen und Ankommen, von Idealen und Lebensentwürfen, von Eltern und Kindern – und davon, wie ein tragischer Unfall ein sorgsam geplantes Glück jäh zerstört.
«Eine meisterhafte Reflexion über das allmähliche Schwinden von Liebe.» (DIE ZEIT)
«Siri ...   Weiterlesen

Der Sommer ohne Männer

Der Sommer ohne Männer

Eine Frau erlebt den Sommer: mit kühlem Blick und Herzenswärme.
Die New Yorker Dichterin Mia steckt in einer Krise. Ihr Mann Boris will eine Ehe-Pause. Als Mia feststellt, dass die «Pause» viel jünger als sie und überdies Boris’ Assistentin ist, erleidet sie einen Zusammenbruch. Und beschließt kurzerhand, den Sommer in der Nähe ihrer Mutter, einer ...   Weiterlesen

Die Leiden eines Amerikaners

Die Leiden eines Amerikaners

Vom trügerischen Glück und der Gefährdung der Liebe
Brooklyn zu Beginn des neuen Jahrtausends: Psychiater Erik Davidsen erzählt von einem bewegten Abschnitt seines Lebens. Es scheint ein «Jahr der Geheimnisse», das Jahr, in dem sein Vater stirbt und im Nachlass Briefe gefunden werden, die auf ein dramatisches Ereignis in dessen Jugend hindeuten. ...   Weiterlesen

Being a Man

Being a Man

“So intelligent und vollkommen wie ihre Romane.” (Kirkus Reviews)
“Being a Man” spiegelt die oft überraschenden und immer treffenden Ansichten Siri Hustvedts zu Literatur, Kunst und Kultur wider. Immer leidenschaftlich, immer klar, immer ehrlich entlarvt sie kulturelle Stereotypen und lässt uns einen neuen Blick auf kulturelle und gesellschaftliche ...   Weiterlesen

Die unsichtbare Frau

Die unsichtbare Frau

«Eine literarische Meisterleistung.»
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG
Iris Vegan, Literaturstudentin in New York: eine intelligente, schöne Frau, aber auch unsicher,
beeinflußbar, auf der Suche nach sich selbst – eine Idealfigur für die Phantasien der Männer. Wie unter einem inneren Zwang läßt sie sich
auf eine Reihe von erotischen Abenteuern ...   Weiterlesen

Nicht hier, nicht dort

Nicht hier, nicht dort

Siri Hustvedt hat sich mit ihren Romanen «Die unsichtbare Frau» und «Die Verzauberung der Lily Dahl» als Autorin ebenso spannender wie moderner Literatur einen Namen gemacht.
In «Nicht hier, nicht dort» sind nun zum ersten Mal ihre essayistischen Schriften versammelt. Der Titel ist programmatisch: Hustvedt bezieht ihn auf ihre geographische ...   Weiterlesen

Die Verzauberung der Lily Dahl

Die Verzauberung der Lily Dahl

Nächtliche Blicke in ein erleuchtetes Fenster: Ein halbnackter, muskulöser Mann malt selbstvergessen und schweißgebadet an einem Ölbild. Die junge Lily Dahl, die ihn aus ihrem Fenster jenseits der Straße beobachtet, ist fasziniert. Abend für Abend schaut sie ihm zu, und eines Nachts schaltet sie ihr eigenes Licht an und zieht sich für ihn aus ...   Weiterlesen

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