Uwe Naumann

Uwe Naumann
© Hergen Schimpf

Uwe Naumann

Uwe Naumann, geboren 1951 in Hamburg. Studium der Germanistik, Soziologie und Pädagogik in Hamburg und Marburg. 1976 Erstes, 1979 Zweites Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien. 1983 Promotion. 1984 bis 1985 Mitarbeiter der Hamburger Arbeitsstelle für deutsche Exilliteratur, Universität Hamburg. Seit 1985 Mitarbeit im Lektorat der Rowohlt Verlage, 2000 bis 2012 Programmleiter Sachbuch bei Rowohlt, seither Koordinator E-Book. Herausgeber der Reihe «rowohlts monographien». Features, Essays und Kritiken für verschiedene Rundfunkanstalten.

Herausgeber der Werke von Klaus und Erika Mann und von Heinar Kipphardt. Edierte die Bildbände «‹Ruhe gibt es nicht, bis zum Schluß›. Klaus Mann (1906–1949)», 1999, und «Die Kinder der Manns. Ein Familienalbum», 2005. Zahlreiche weitere Editionen, vor allem zur deutschsprachigen Exilliteratur.

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Bücher von Uwe Naumann

Mon Oncle - Lieber Klaus

Mon Oncle - Lieber Klaus

«Ich habe Heinrich Manns Bücher schwärmerisch geliebt, ehe ich ihn persönlich kannte. … Später, als ich ihn die ersten Male sah, war ich schon durch Verehrung eingeschüchtert. Verehrung kompliziert menschliche Beziehungen, und schließlich fällt es fast schwer, in der Person, die das bewunderte Werk produziert hat, etwas anderes zu sehen als eben ...   Weiterlesen

Lieber und verehrter Onkel Heinrich

Lieber und verehrter Onkel Heinrich

LIEBER UND VEREHRTER ONKEL HEINRICH –:
was soll man sich nun zu Geburtstagen wünschen? …
Dass der nächste, oder übernächste, unter gründlich veränderten Welt-Umständen stattfinden möge. (…)
Ich habe es so im Gefühl: die Riesen-Sauerei hat ihren Höhepunkt erreicht. Jetzt kommen keineswegs zwei Jahrzehnte deutscher Hegemonie über Europa.
Das steht ...   Weiterlesen

100 Jahre Rowohlt

100 Jahre Rowohlt

Rowohlt wird hundert – und dieses Buch spiegelt die turbulente Geschichte des Verlagshauses, von den Anfängen bis heute. Die Chronik bietet eine vergnügliche Entdeckungsreise durch ein ganzes Jahrhundert. Sie lässt mit vielen Fotos, Anekdoten und Dokumenten die Historie eines Unternehmens lebendig werden, das sich nie einer bestimmten Ideologie ...   Weiterlesen

Klaus Mann

Klaus Mann

Klaus Mann, 1906 als ältester Sohn von Thomas und Erika Mann geboren, begann als literarisches Enfant terrible. Nach dem Machtantritt der Nazis 1933 wurde er zu einem wichtigen Repräsentanten der Hitler-Gegner. Mit eigenen Zeitschriften und mit Romanen wie «Mephisto» (1936) und «Der Vulkan» (1939) kämpfte er gegen das Dritte Reich. Seine ...   Weiterlesen

Die Kinder der Manns

Die Kinder der Manns

"Was für eine sonderbare FAMILIE sind wir! Man wird später Bücher über UNS - nicht nur über einzelne von uns - schreiben". notierte Klaus Mann 1936 in seinem Tagebuch. Er sollte Recht behalten. Nie war das Interesse an Thomas Mann und den Seinen größer als heute, und es gibt - wie dieses Buch eindrucksvoll zeigt - noch immer viel Neues zu ...   Weiterlesen

Blitze überm Ozean

Blitze überm Ozean

Sie war ein echtes Multitalent: Erika Mann, die älteste Tochter von Katia und Thomas Mann. Zum ersten Mal werden jetzt ihre wichtigsten journalistischen Arbeiten in einem Buch zusammengefasst. Die Texte, von denen viele bisher ungedruckt waren, spiegeln ein in jeder Hinsicht ungewöhnliches, rasantes Frauenleben - und ein wichtiges Stück ...   Weiterlesen

"Ruhe gibt es nicht, bis zum Schluß"

"Ruhe gibt es nicht, bis zum Schluß"

Er wurde nur 42 Jahre alt und starb von eigener Hand: Klaus Mann, der älteste Sohn von Thomas und Katia Mann. Zum erstenmal werden jetzt sein Leben und Schreiben in einem opulenten Bildband dokumentiert: seine Freunde und Feinde, Wege und Irrwege, Triumphe und Niederlagen. Viele der Fotos und Dokumente sind bisher unveröffentlicht, darunter Seiten ...   Weiterlesen

Mein Vater, der Zauberer

Mein Vater, der Zauberer

Erika Mann war Thomas Manns Lieblingskind, und sie hat wesentliche Etappen seines Weges begleitet und beeinflußt. Die Geschichte dieser außergewöhnlichen Vater-Tochter-Beziehung wird im vorliegenden Band nachgezeichnet. Alle wichtigen Äußerungen Erika Manns über ihren Vater werden erstmals umfassend dokumentiert und kommentiert. Die zahlreichen ...   Weiterlesen

Auf verlorenem Posten

Auf verlorenem Posten

Der fünfte, abschließende Band von Klaus Manns essayistischen Schriften umfaßt die Zeit von Ende 1942 bis zum Mai 1949. Als Soldat der US-Army kehrt Klaus Mann nach Europa zurück. Er nimmt am Feldzug in Italien teil und arbeitet für die psychologische Kriegführung der Aliierten, schreibt Flugblätter und verhört deutsche Gefangene. Seine Aufrufe an ...   Weiterlesen

Zweimal Deutschland

Zweimal Deutschland

Im Herbst 1938 verläßt Klaus Mann Europa und findet in den USA neue Zuflucht. Mit Vorträgen und Aufsätzen versucht er dort aufzuklären über die Vorgänge in Europa. Hitler ist nicht gleich Deutschland, insistiert Klaus Mann - es gibt ein anderes, freiheitsliebendes Deutschland. Erneut gründet er eine eigene Zeitschrift. Doch es fehlen Sponsoren und ...   Weiterlesen

Das Wunder von Madrid

Das Wunder von Madrid

Der dritte Band von Klaus Manns essayistischen Schriften umfaßt den Zeitraum vom Herbst 1936 bis zum Sommer 1938. Der Schriftsteller pendelt zwischen Europa und Amerika. Hier wie dort hält er Vorträge und schreibt Artikel, um über die Gefahr aufzuklären, die aus Deutschland droht: den "Hakenkreuzzug" der Nazis, die ihren Machtbereich immer weiter ...   Weiterlesen

Zahnärzte und Künstler

Zahnärzte und Künstler

Klaus Manns essayistische Schriften vom Beginn des Exils 1933 bis zum Sommer 1936 spiegeln eine Zeit unermüdlicher Aktivität. Er gibt die Zeitschrift "Die Sammlung" heraus und schreibt den "Mephisto"-Roman; daneben entstehen die hier gesammelten Feuilletons, Reden und literarischen Porträts. Klaus Mann mischt sich in die politisch-ästhetischen ...   Weiterlesen

Die neuen Eltern

Die neuen Eltern

Die essayistischen Schriften Klaus Manns erscheinen in einer neuen, auf vier Bände angelegten Ausgabe. Das vorliegende Buch enthält die frühen publizistischen Arbeiten des Schriftstellers, von ersten Theaterkritiken des Siebzehnjährigen bis zu seinen Aufsätzen unmittelbar vor dem Exil. Aus einem Enfant terrible wird ein Zeit- und Literaturkritiker ...   Weiterlesen

Speed

Speed

Dieser Band ist die erste vollständige Sammlung von Klaus Manns Erzählungen aus dem Exil, von denen viele bisher ungedruckt waren. Die Geschichten, entstanden zwischen 1933 und 1943, handeln von Außenseitern und Ausgestoßenen, von Einsamen und Selbstmördern. Sie spiegeln das Elend des Lebens in der Emigration. In der Titel-Erzählung "Speed" werden ...   Weiterlesen

Die Tugend der Kannibalen

Die Tugend der Kannibalen

"In diesem Land hat der Krieg wahrscheinlich nie aufgehört", schrieb Heinar Kipphardt 1978 in eines seiner Hefte mit Arbeitsnotaten. Die Erzählungen des vorliegenden Bandes blenden zurück zu dem mörderischen Leben in den Feldlagern und Front-Stellungen des Zweiten Weltkrieges. Kipphardt hatte diese Wirklichkeit selbst als Soldat der Nazi-Wehrmacht ...   Weiterlesen

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