Semiya Simsek

Semiya Simsek
© Stepahnie Schweigert

Semiya Simsek

Semiya Simsek, geboren 1986 im hessischen Friedberg, war vierzehn Jahre alt, als ihr Vater ermordet wurde. Jahrelang stand die Familie unter Verdacht, bis die Morde des NSU im November 2011 aufgedeckt wurden. Semiya Simsek hat als Pädagogin gearbeitet und entschloss sich im Herbst 2011, vorerst in die Türkei zu ziehen, wo sie nie zuvor gelebt hat. Peter Schwarz, geboren 1965, ist Redakteur der «Waiblinger Kreiszeitung». Dreimal erhielt er den Deutschen Lokaljournalistenpreis, u. a. für seine Recherchen zum Amoklauf von Winnenden; 2002 wurde er mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet.

Schmerzliche Heimat

Schmerzliche Heimat

Zweimal brach für Semiya Simsek eine Welt zusammen: das erste Mal am 9. September 2000, als ihr Vater Enver Simsek erschossen wurde. Da war sie vierzehn Jahre alt. Und dann, als nach über elf Jahren die Hintergründe der Tat ans Licht kamen: Es war der erste von zehn Morden des «Nationalsozialistischen Untergrunds» (NSU). Nun berichtet Semiya ...   Weiterlesen

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