Matthias Arnold

Matthias Arnold, geboren 1947 in Kassel. Studium der Kunstgeschichte sowie der klassischen und christlichen Archäologie in Göttingen, Marburg und Heidelberg 1972 Promotion in Heidelberg mit einer Arbeit über Vincent van Gogh. Studienaufenthalte in den USA, Frankreich, Italien und Holland. Lebt seit 1976 in München. Gastvorlesungen über Vincent van Gogh an holländischen Universitäten. 1977 bis 1979 Museumspraxis an den Städtischen Kunstsammlungen Augsburg. Ausstellungsorganisationen und Kataloge. 1984 und 1985 Lehrauftrag an der Universität Augsburg.

Mitarbeit bei namhaften Tageszeitungen und Kunst¬zeitschriften. Spezialgebiet: Europäische Kunst des 15. bis 17. sowie 19. und 20. Jahrhunderts (wissenschaftliche Aufsätze). Buchpublikationen: «Duktus und Bildform bei Vincent van Gogh», Diss., Heidelberg 1973; «Architektur des 19. Jahrhunderts in Augsburg» (Ausstellungskatalog), Augsburg 1979; «Henri de Toulouse-Lautrec», Reinbek 1982 (rowohlts monographien 50306); «Egon Schiele – Leben und Werk», Stuttgart 1984; «Edvard Munch», Reinbek 1986 (rowohlts monographien 50351); «Henri de Toulouse-Lautrec», Köln 1987; «Honore Daumier – Leben und Werk», Stuttgart 1987; «Vincent van Gogh. Biographie», München 1993; «Vincent van Gogh. Werk und Wirkung», München 1995; «Van Gogh und seine Vorbilder», München 1997. «Wolfgang Niesner – Das druckgraphische Werk» (CEuvrekatalog), München 2002; «Vincent van Gogh – gefälschtes Leben, gefälschte Werke», München 2003; ferner eine Serie von Monographien über deutsche Maler des 20. Jahrhunderts. «Toulouse-Lautrec and the Art of his Century», Hauptessay in: Ausstellungskatalog Henri de Toulouse-Lautrec, The Museum of Modern Art, New York 1985 (dt.: «Toulouse-Lautrec und die Kunst seiner Zeit». In: Henri de Toulouse-Lautrec – Bilder der Belle Epoque, München 1985). «Die ignorierte ‹Parallelkunst› – Expressive Gegenständlichkeit des 20. Jahrhunderts in Deutschland», Einführungsessay in: Katalog der Sammlung Gerhard Schneider, Bönen/Westfalen 2001.

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Claude Monet

Claude Monet

Claude Monet verdankt der Impressionismus nicht nur den Namen, sondern auch die konsequentesten Werke. In seinem bahnbrechenden Œuvre hat sich der leidenschaftliche und kraftvolle Maler fast bis zur Abstraktion vorgewagt; vor allem sein Spätwerk, in dem sich «wilde» Maltechnik, subtiler Kolorismus und aufgelöste Gegenständlichkeit verbinden, hebt ...   Weiterlesen

Edvard Munch

Edvard Munch

Vincent van Gogh sagt in seiner Spätzeit: "Nur vor der Staffelei beim Malen fühle ich ein wenig Leben." Nicht nur bei ihm, sondern bei einer großen Zahl von Ausdruckskünstlern kann man das Werk schwer vom Leben trennen. Oftmals resultiert expressive Malerei aus bedrückenden, tragischen Biographien, dient als Ventil, ist Sublimation: Bei Edvard ...   Weiterlesen

Henri de Toulouse-Lautrec

Henri de Toulouse-Lautrec

Der Name Toulouse-Lautrec ist heute zum Synonym für die Pariser Vergnügungswelt des Fin de siècle geworden. Solch oberflächliche Ettikettierung verniedlicht und vermarktet Anspruch und Eigenart eines Außergewöhnlichen. Kaum ein anderer Maler mußte einen weiteren Weg zu seinem künstlerischen Ziel zurücklegen als dieser körperlich Gezeichnete, dessen ...   Weiterlesen

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