Heinrich Albertz

Heinrich Albertz, 1915 in Breslau geboren, war von 1939 bis 1941 Pfarrer der Bekennenden Kirche, was zur Verhaftung führte. 1941 bis 1945 war Albertz Soldat, danach in Niedersachsen und Berlin politisch tätig, zuletzt 1966/67 als Regierender Bürgermeister von Berlin. Anschließend arbeitete er als Pfarrer in Schlachtensee. Er veröffentlichte viele Bücher, darunter »Miserere nobis«, »Der Wind hat sich gedreht« und 1989 »Am Ende des Weges«, das 20 Wochen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste stand. Heinrich Albertz starb 1993 in Bremen.

Miserere nobis

Miserere nobis

Nach dem Wahlsieg der konservativen Regierung am 25. Januar 1987 beschloß Heinrich Albertz, den Zustand der Republik in einer kritischen Würdigung festzuhalten. Für sein Vorhaben, eine politische Predigt zu schreiben, wählte er die Form des Ordinarium Missae, der alten lateinischen Messe.
Heinrich Albertz über sein Buch: »Dieses Buch ist ein ...   Weiterlesen

Nachträge

Nachträge

«Das Buch bringt ‹Nachträge› zu ‹Blumen für Stukenbrock›: Ich trage nach, was ich seit 1981 an Notizen gesammelt habe und in einem zweiten Teil ein paar Predigten und öffentliche Reden dazu. In einem dritten Teil lege ich einige wenige Dokumente – auch als Nachträge – vor: meine letzten Sätze in einem deutschen Parlament, meine erste Rede nach dem ...   Weiterlesen

Wir dürfen nicht schweigen

Wir dürfen nicht schweigen

Zornig und vehement äußert sich Heinrich Albertz 1993 zu den Vorgängen in unserem Land. Ausländerhaß, Antisemitismus, der militante Nationalismus, die schwierige Annäherung der beiden deutschen Staaten, die Krise der Parteien – das sind Themen des evangelischen Pastors und ehemaligen Politikers. Er mischt sich ein mit höchst unbequemen Ansichten. ...   Weiterlesen

Am Ende des Weges

Am Ende des Weges

In einer Zeit, da nur »jung« mit »dynamisch« gleichgesetzt wird und Yuppies den Ton angeben, da Jugendliche als solvente Käuferschicht umworben und zu Vorbildern stilisiert werden, will Heinrich Albertz auf die Alten aufmerksam machen.
Im Gegensatz zu früheren Zeiten, in denen das Alter geehrt wurde, werden alte Menschen immer häufiger an den Rand ...   Weiterlesen

Dagegen gelebt – von den Schwierigkeiten, ein politischer Christ zu sein

Dagegen gelebt – von den Schwierigkeiten, ein politischer Christ zu sein

Heinrich Albertz hat dem Journalisten Gerhard Rein in mehreren Gesprächen nicht nur seine Lebensstationen geschildert, sondern vor allem versucht, sein Denken und Handeln zwischen politischem Engagement und christlicher Frömmigkeit deutlich zu machen. Der Text zeigt: Heinrich Albertz war kein idealistischer Träumer, der zufällig in die Politik ...   Weiterlesen

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