Anabella Weismann

Anabella B.C. Weismann wurde 1946 in Berlin geboren. 1966-1975 Studium der Fächer Kunstgeschichte, Indologie, Archäologie, Musikethnologie, Soziologie, Statistik und Niederlandistik an der FU Berlin. 1987 Promotion an der FU über die Entwicklung des modernen Hausfrauenleitbildes im Spiegel trivialer Massenmedien 1871-1929. 1989 Habilitation (Venia legendi in Soziologie) ebendort. 1976-1996 Dozentin an der Universität von Amsterdam, 1993/94 Gastprofessorin FU Berlin.

Lehrte von 1996-2011 als Universitätsprofessorin für Methoden der Empirischen Sozialforschung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Veröffentlichungen u. a. zu Pieter Bruegel d. Ä. und Rembrandt, über NS-Propaganda und Antipropaganda in den besetzten Niederlanden, über Mentalitätsunterschiede zwischen Niederländern und Deutschen, über den Jugendchor als Sozialisationsagentur sowie zur Geschichte der Sozialforschung und Kommunalstatistik.

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Pieter Bruegel d. Ä.

Pieter Bruegel d. Ä.

Pieter Bruegel d. Ä.
gilt noch stets als Maler, dessen Bilder das fröhliche, derbe Landleben darstellen. Doch mit dieser stereotypen Sichtweise wird man dem Künstler nicht gerecht: Denn bei einer differenzierten Betrachtung seiner Werke erweist sich der «Bauern-Bruegel» aus Brabant als ein ebenso hintergründiger wie origineller, scharfsinniger und ...   Weiterlesen

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