Aharon Appelfeld

Aharon Appelfeld
© Marianne Fleitmann

Aharon Appelfeld

Aharon Appelfeld wurde 1932 in Czernowitz geboren. Nach Verfolgung und Krieg, die er im Ghetto, im Lager, dann in den ukrainischen Wäldern und als Küchenjunge der Roten Armee überlebte, kam er 1946 nach Palästina. In Israel wurde er später Professor für Literatur. Seine hochgelobten Romane und Erinnerungen sind in vielen Sprachen erschienen, auf Deutsch zuletzt «Ein Mädchen nicht von dieser Welt» und «Auf der Lichtung». Aharon Appelfeld, der unter anderem mit dem Prix Médicis und dem Nelly-Sachs-Preis ausgezeichnet wurde, lebt in Jerusalem.

Bücher von Aharon Appelfeld

Meine Eltern

Meine Eltern

August 1938: Am Ufer des Flusses Prut in Rumänien versammeln sich die Sommerfrischler, überwiegend säkularisierte Juden, darunter ein Schriftsteller, eine Wahrsagerin, eine früher mit einem Christen liierte Frau, die nun auf Männerschau ist. Auch der zehnjährige Erwin und seine Eltern sind hier, doch das Kind spürt, dass etwas anders ist: Hinter ...   Weiterlesen

Ein Mädchen nicht von dieser Welt

Ein Mädchen nicht von dieser Welt

«Ein Mädchen nicht von dieser Welt» ist ein außergewöhnlicher Roman über Vertrauen, Mut und Freundschaft des vielfach ausgezeichneten Autors Aharon Appelfeld.
Adam und Thomas sind überrascht, als sie sich zufällig im Wald begegnen. Ihre Mütter haben die Jungen dort versteckt, weil es im Ghetto zu gefährlich wurde. Nun müssen die beiden Neunjährigen ...   Weiterlesen

Alles, was ich liebte

Alles, was ich liebte

Eine melancholische, kunstvoll schlichte Parabel. Ein ergreifender, großer Roman.
Czernowitz, am Vorabend des Zweiten Weltkriegs. Die Eltern des 9-jährigen Paul trennen sich, und Paul verliert, was bis dahin sein Zuhause war. Seine Mutter findet Arbeit als Lehrerin in einem Provinzstädtchen. Sein Vater, einst ein gefeierter expressionistischer ...   Weiterlesen

Auf der Lichtung

Auf der Lichtung

Edmund kann gerade noch dem Todeszug entkommen. In den karpatischen Wäldern findet der Siebzehnjährige Zuflucht bei jüdischen Widerstandskämpfern. Sie leben wie in einer großen Familie zusammen: Da ist der charismatische Anführer Kamil, der die Gruppe zu einer Einheit formt, da sind die Kinder Milio und Michael oder die Alten wie Zirl, die noch die ...   Weiterlesen

Tzili

Tzili

Als ihre Familie bei Beginn des Zweiten Weltkrieges flieht, wird Tzili allein zurückgelassen. Jahrelang versteckt sich das Mädchen in den Wäldern Osteuropas, gibt sich als Tochter einer Prostituierten aus, verdingt sich als Magd bei Bauern, wird ausgenutzt und geschlagen. Nach langem Umherirren trifft sie auf Mark, dem die Flucht aus dem Lager ...   Weiterlesen

Zeit der Wunder

Zeit der Wunder

Österreich 1938. Der zwölfjährige Bruno kehrt mit seiner Mutter aus den Sommerferien in seine Heimatstadt zurück. Da stoppt der Zug auf freier Strecke, und eine klare Lautsprecherstimme schallt durch den Raum: Alle Ausländer sowie Nichtchristen haben sich sofort registrieren zu lassen. Anzeichen des heraufziehenden Unheils sind überall.
Nur ...   Weiterlesen

Für alle Sünden

Für alle Sünden

Der Weg zurück ins Leben, nach dem Überleben
Am Ende des Krieges aus dem Lager befreit, ist Theo auf der Suche nach der verlorenen Normalität. Er macht sich auf den Weg zurück in die Heimat, die es doch längst nicht mehr gibt. Vor allem der Gedanke an die Mutter lässt ihn nicht los: eine schöne, sensible Frau, die mit ihrem Sohn lange Ausflüge ...   Weiterlesen

Der Mann, der nicht aufhörte zu schlafen

Der Mann, der nicht aufhörte zu schlafen

Erwin schläft und schläft und kann kaum mehr aufwachen. Es ist das Jahr 1946, und der jüdische Junge, der mit knapper Not den Nationalsozialismus überlebte, lässt sich auf Zügen und Pferdekarren ziellos durch Europa treiben. Denn der Schlaf hält in Erwin das Verlorene lebendig: die grüne Heimat Bukowina, die geliebten Eltern. Als er nach Palästina ...   Weiterlesen

Badenheim

Badenheim

Und wieder wird es Frühling in Badenheim. Wieder steht das Kulturfestival des Impresarios Dr. Pappenheim bevor. Wieder finden sich die jüdischen Stammgäste in dem kleinen österreichischen Badeort ein – diesmal aber auch seltsame Inspektoren des Gesundheitsamtes.
Während die Beamten die Gäste nachdrücklich auffordern, sich für eine Reise in „das ...   Weiterlesen

Katerina

Katerina

«Sein bester Roman.» (Die Zeit).
Ein ukrainisches Dorf Ende des 19. Jahrhunderts: Die junge Katerina verlässt nach dem Tod der Mutter ihr liebloses Elternhaus. In der Stadt findet sie Arbeit bei einer jüdischen Familie, die ihr nach anfänglicher Fremdheit immer vertrauter wird. Doch als man den Hausherrn bei einem Pogrom ermordet, landet Katerina ...   Weiterlesen

Blumen der Finsternis

Blumen der Finsternis

Das Ende der Kindheit.
Der Zweite Weltkrieg hat seinen Höhepunkt erreicht. Tag für Tag werden Juden deportiert. Fieberhaft versuchen Eltern, für ihre Kinder ein Versteck zu finden. Der elfjährige Hugo wird zu einer Jugendfreundin der Mutter gebracht. Bei der Prostituierten Mariana verbringt er die nächsten anderthalb Jahre in einer Abstellkammer. ...   Weiterlesen

Elternland

Elternland

«Appelfeld legt einmal mehr ein Meisterwerk vor.» (NZZ).
Nach Jahren des Zögerns entschließt sich Jakob Fein, aus Israel in das Land seiner Väter zu reisen: in jenes polnische Dorf, in dem seine Eltern den Holocaust überlebt haben. Auf ihren Spuren durch-streift er die Landschaft und lernt die Menschen kennen. Zufällig trifft er auf Magda, die sich ...   Weiterlesen

Bis der Tag anbricht

Bis der Tag anbricht

Ein fesselnder Roman über die Lebenskatastrophe einer jungen Frau.
Österreich-Ungarn, zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Blanka, eine junge Jüdin, ist dem Gefängnis ihrer Ehe entkommen, jetzt befindet sie sich mit ihrem kleinen Sohn auf der Flucht. Nach wochenlangem Umherziehen mietet sie ein abgelegenes Häuschen an einem Fluss. Es ist der ...   Weiterlesen

Die Eismine

Die Eismine

„Eine Saga jüdischer Traurigkeit.“ (Neue Zürcher Zeitung)
In der Bukowina, während des Zweiten Weltkriegs: Erwin und seine Freundin Ida leben im Ghetto. Als Ida schwanger wird, planen sie die Flucht. Doch Erwin wird in ein Arbeitslager am Fluss Bug verschleppt, in dessen eiskalten Fluten die Hoffnung mit jedem Toten ein wenig tiefer sinkt.
„Aharon ...   Weiterlesen

Geschichte eines Lebens

Geschichte eines Lebens

„Über das Leben vor und nach Auschwitz: unsentimental, bewegend, ein großartiges literarisches Zeitdokument" (Die ZEIT)
Beim Ausbruch des Zweiten Weltkrieges ist Aharon Appelfeld sieben Jahre alt, ein behütetes Kind assimilierter Juden in Czernowitz. Die Kindheit endet über Nacht: Seine Mutter wird ermordet, nach Monaten im Ghetto und dem ...   Weiterlesen

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