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Thomas Harlan wurde 1929 geboren als Sohn der Schauspielerin Hilde Körber und von Veit Harlan, dem Regisseur des nationalsozialistischen Propagandafilms «Jud Süß». Er hat mehrere Filme gedreht, darunter «Torre Bela» (1977) und «Wundkanal» (1984), außerdem hat er Theaterstücke und mehrere Bücher geschrieben, namentlich die Romane «Rosa» (2000) und «Heldenfriedhof» (2006) sowie den Erzählungsband «Die Stadt Ys» (2007). Harlan starb am 16.10.2010.
Bookmarks 03/2011: Thomas Harlan: Hitler war meine Mitgift
Bookmarks 04/2011: Thomas Harlan: Veit
Von Geisterstädten, doppelten Leben, vergeblichen Lieben 1937 trifft Stalin eine Entscheidung, die es den Feinden schwermachen soll, Wotkinsk, Geburtsort Tschaikowskis und Mittelpunkt der russischen Rüstungsindustrie, zu zerstören. Er läßt die...
«Wie Lanzmanns ‹Shoah› ein Werk, hinter das das Wissen der Zeit nicht zurückkann.» tageszeitung Thomas Harlans Roman ist ein Kosmos aus unzähligen historischen wie fiktiven Personen und spielt an so verschiedenen Orten wie Triest, Mozambique und der...
«‹Rosa› rückt den verkümmerten Maßstab dessen, was Kunst zu leisten vermag, zurecht.» Süddeutsche Zeitung Eine Lichtung im Walde bei Chelmno in Polen. Aus der schneeverwehten Ebene wölbt sich das Dach eines Erdhauses, ein Pferd ohne Schwanz ist an...
Thomas Harlan
Thomas Harlan. Hitler war meine Mitgift. Ein Gespräch mit Jean-Pierre Stephan
«Ich bin der Sohn meiner Eltern. Das ist eine Katastrophe. Die hat mich bestimmt.» Thomas Harlan hat nie Geschichte geschrieben – er hat sie erlebt und gelebt. Seine Kindheit im Dritten Reich, die Jahre in Frankreich und in Polen, seine Freundschaft...
«Mein Sohn, ich glaube, ich habe Dich verstanden. » Im April 1964 ruft Veit Harlan seinen Sohn Thomas nach Capri an sein Sterbebett, doch für das Gespräch, das mit diesem Satz hätte beginnen können, ist es zu spät. Drei Tage dauert das Sterben, drei...