Der ungarische Autor Szilárd Rubin, geboren 1927 in Budapest, gestorben im April 2010, veröffentlichte bereits seit den fünfziger Jahren Romane. Würdigung erfuhr der geistreiche Melancholiker aber erst in den letzten Jahren seines Lebens. So wurde die «Kurze Geschichte von der ewigen Liebe», ursprünglich 1963 erschienen, erst 2004 in Ungarn wiederentdeckt. Als der Roman 2009 in deutscher Sprache herauskam, löste er Begeisterung aus: Ihm gebührt, schrieb die FAZ, «ein Platz unter den aufregendsten Liebesromanen des 20. Jahrhunderts, auf Augenhöhe mit Alain-Fourniers ‹Großem Meaulnes› und Scott Fitzgeralds ‹Großem Gatsby›».
Bookmarks 07/2010: Szilárd Rubin: Kurze Geschichte von der ewigen Liebe
Szilárd Rubin
Eine beinahe alltägliche Geschichte
Um sich von den Strapazen seiner Liaison mit Piroska zu erholen, flüchtet der Schriftsteller Levente Rostás in ein Sanatorium. Da hockt er nun und blickt wehmütig und selbstironisch auf bewegte Jahre in Budapester Künstlerzirkeln zurück, auf frühere...
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Eine beinahe alltägliche Geschichte
Die atemberaubende Geschichte einer Amour fou, erzählt von einem Schriftsteller von Weltrang Levente Rostás, Schriftsteller mittleren Alters, weilt in einem Sanatorium in Harkány, wo er sein Kreuz kurieren soll. Eigentlich aber haben ihm seine...
Szilárd Rubin
Kurze Geschichte von der ewigen Liebe
Eine obsessive Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der untergehenden bürgerlichen Welt, meisterhaft erzählt. Ich spielte mit dem Gedanken, mich scheiden zu lassen, als spielte ich mit einer Rasierklinge. Unvermittelt brach es aus mir hervor: ...
Szilárd Rubin
Kurze Geschichte von der ewigen Liebe
«Einer der aufregendsten Liebesromane des zwanzigsten Jahrhunderts.» Frankfurter Allgemeine Zeitung Attila, der herumstreunende Dichter, und Orsolya, die fleißige Studentin aus gutbürgerlichem Haus. Sie lieben und hassen sich, sie trennen sich...