
Eigentlich Ettore Schmitz, geboren am 19. Dezember 1861 in Triest. Besuchte eine deutsche Schule (Segnitz bei Würzburg), erhielt eine kaufmännische Ausbildung in Triest, wurde Bankangestellter und später Unternehmer. Seine ersten beiden Romane setzten sich nicht durch. Entdeckt und gefördert wurde er erst durch James Joyce und Valéry Larbaud. Noch vor dem Durchbruch der Psychoanalyse machte Svevo die psychologische Erforschung des Durchschnittsmenschen und seiner banalen Existenz zum Stoff seiner Romane, in denen er auch bereits die Technik des Bewustseinsstromes ausbildete. Er gilt heute neben Joyce, Proust, Kafka und Musil als bahnbrechender Erzähler der modernen Weltliteratur.
Italo Svevo kam am 13. September 1928 bei einem Autounfall ums Leben.
Italo Svevo
Autobiographisches Profil
Die autobiographischen Schriften zeigen einen bisher unbekannten Italo Svevo: von den Plänen seiner Jugend, seiner Arbeit an den Romanen "Ein Leben" und "Ein Mann wird älter" über das sogenannte "Schweigen" und das heimliche Experimerimentieren bis...
Dieser zweite Band der Gesamtausgabe vereinigt, in neu durchgesehenen Übersetzungen, die Erzählungen aus Svevos letzter, aktivster Schaffenszeit von 1925 bis zu seinem Tod 1928. Eugenio Montale, der Freund und Bewunderer Svevos und spätere...
Italo Svevo
Ein Mann wird älter
Italo Svevo, dieser "Gigant der Weltliteratur" (Die ZEIT), erzählt in seinem Roman ironisch gebrochen die Geschichte eines amourösen Abenteuers, aus dem der risikoscheue Liebhaber als Verlierer hervorgeht. Nachdem es Svevo gelungen war, seinen Roman...
Italo Svevo
Theaterstücke, Essays
Dieser Band - der die siebenbändige Werkausgabe beschließt - stellt den Essayisten und Bühnenautor Svevo vor. In origineller, unakademischer Weise beschäftigt sich Svevo in den Essays "Der Mensch und die Darvinsche Theorie" und in "Die Korruption der...
Obwohl in finanzieller Hinsicht sorgenfrei, lebt Zeno Cosini inmitten seelischer Katastrophen: Seine Energie verschleißt er bei ständigen, aber erfolglosen Versuchen, sich das Rauchen abzugewöhnen. Die permanente Beschäftigung mit sich selbst drückt...