Den neuen Glauben habe ich in eigener Regie verarbeitet, er ist für mich keine fremde Lehre, keine von Ausländern vermittelte Lehre. Das Bewusstsein ist national, man muss sich über die Boten der fremden Lehre hinwegsetzen. Ich bin eine Deutsche, und ich lasse es nicht zu, dass mir irgendwelche hergelaufenen Türken meinen Glauben kaputt stinken.»
Zehn muslimische Frauen, zehn Monologe. Dschihad und verbotene Affären, der Traum von der islamistischen Weltrevolution und ein Leben als Hausfrau und Mutter als Erfüllung aller Wünsche:
Feridun Zaimoglus und
Günter Senkels «Schwarze Jungfrauen» haben nur eins gemeinsam: ihre Radikalität.
Schwarze Jungfrauen entstand als Auftragswerk für das
Hebbel am Ufer, Berlin, wo im März 2006 die Uraufführung sein wird.