Andreas Stichmann

Das große Leuchten

Sie führt aus der deutschen Provinz in den Iran und weiter ans Kaspische Meer: die Suche nach Ana – Ana, der Tankstellenräuberin, Ana, deren persischer Vater nie so recht hat Fuß fassen können im deutschen Exil. Es ist ein weiter Weg, kreuz und quer durch die Wüste, voller komischer und rätselhafter Prüfungen, die Rupert zu bestehen hat – und mit ihm sein schizophrener Freund Robert, der am liebsten Vögel beobachtet, der die Welt nicht versteht und stattdessen das Schachspiel neu erfindet.
So war das zumindest, bis Ana kam. Bis Rupert und Ana abgehauen sind, um das große Leben zu beginnen. Und bevor Ana plötzlich verschwand.
«Das große Leuchten» ist der Roman einer ausgedehnten Reise, abgründig, empfindungsstark und voller abenteuerlicher Echos. Einhörner und Jäger, Derwische und Ex-Generäle, russische Kleinkriminelle, opiumrauchende Kunstfilmerinnen und uralte Orangenfarmer finden darin Platz – Figuren, die niemals blinzeln, sondern «brennen, brennen, brennen wie phantastische gelbe Wunderkerzen» (Jack Kerouac).

Themen:   Moderne und zeitgenössische Belletristik; Zeitgenössische Liebesromane; Iran; Kaspisches Meer

Andreas Stichmann erhält den mit 6.000 Euro dotierten Förderpreis zum Bremer Literaturpreis 2013 für seinen Roman Das große Leuchten. Darin - so die Jury - zeichne er "in nüchtern knappen Episoden den Ausbruch von Jugendlichen aus ihrer Herkunftswelt und aus ihren Gefühlsverwirrungen nach". Die Preisverleihung findet am 28. Januar 2013 im Bremer ...

Rowohlt-Autor Andreas Stichmann erhielt für seinen Roman «Das große Leuchten» in Pfaffenhofen an der Ilm den 2. « Jungen Literaturpreis» und ein Preisgeld von 1.500 Euro. Ausrichter der Veranstaltung «Junger Literaturpreis» , die auch im nächsten Jahr wieder Erstlingswerke von deutschsprachigen Autoren in diesem Wettlesen auszeichnen will, sind ...

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