01.06.2015   von rowohlt

Herrndorfs Gesamtwerk: von «Tschick» bis «Bilder deiner großen Liebe»

«Herrndorfs Poesie ist pur und direkt, unendlich traurig und berückend schön» – Drei petrolblaue Leinenbände im Schuber, 1818 Seiten: «Unser Klassiker.» (DIE ZEIT)

© iStockphoto.com
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Wolfgang Herrndorf (1965–2013) hinterlässt ein schmales, intensives, unwiderstehliches Werk. Nun ist die Gesamtausgabe seiner Werke erschienen: alles von den Plüschgewittern bis zu Bilder deiner großen Liebe. Eine Ausgabe, die Herrndorf als den überragenden Autor würdigt, der er war.



Neben diversen Fragmenten und einigen kleineren Arbeiten (wie «Scham & Ekel GmbH oder «Die Rosenbaum-Doktrin») und diversen Fragmenten enthält die Gesamtausgabe auch vier längere Texte zu Autor und Werk:
Kathrin Passig: Porträt des Künstlers als erfolgloser Autor
Marcus Gärtner: «Tschick». Eine Entstehungs- und eine Erfolgsgeschichte
Michael Maar: «Er hat's mir gestanden. Überlegungen zu Wolfgang Herrndorfs Sand
Tobias Rüther: Independence Day. Über das Werk von Wolfgang Herrndorf


IN PLÜSCHGEWITTERN (2002/2008)

«Überaus unterhaltsam. Ein lesenswertes Kunstwerk.» (Süddeutsche Zeitung)
«Ein Roman aus der Mitte Berlins und dem Zentrum einer verlorenen Generation.» (Die Zeit)
«Mir persönlich jedenfalls ist in deutscher Sprache kein Buch bekannt, das dem ‹Fänger im Roggen› näherkäme. (Die Welt)
«Und einer wie, sagen wir, Nick Hornby kann sich schon jetzt mal eine saftige Scheibe von ihm abschneiden.» (konkret)

DIESSEITS DES VAN-ALLEN-GÜRTELS (2007)

«Es geht also doch: Man kann auf Deutsch intelligente und zugleich extrem lustige Geschichten schreiben.» (Süddeutsche Zeitung)
«Es ist diese Ambivalenz von zynischer Kälte und Sehnsucht nach Nähe, die Herrndorfs Figuren so fesselnd macht.» (Deutschlandfunk)
«Diese Habenichtse aus Brandenburg oder Berlin werden von einer federleichten Prosa getragen, und diesen scheinbaren Widerspruch erzählerisch zu gestalten, darin besteht die nicht geringe Leistung Wolfgang Herrndorfs.» (Neue Zürcher Zeitung)
«Sechsmal unterhält er bestens und bringt die Oberflächen zum Tanzen, und immer achtet er sorgsam darauf, dass sich darunter wirklich nichts finden lässt. (…) Besseres als diese Geschichten kann der Popliteratur im Moment nicht widerfahren.» (Der Tagesspiegel)

TSCHICK (2010)

«Jeder Tod ist traurig. Dieser jedoch wird vielen Menschen das Herz brechen … Denn sie alle verdanken diesem Autor einen Roman, der zu jenen raren Büchern gehört, die einen durchs Leben begleiten, weil all das, was man sonst besser fühlen als sagen kann, darin enthalten ist: Überschwang und Wehmut, Glück und Freundschaft, Einsamkeit und Endlichkeit, überwölbt von dem einen, alles beglaubigenden Augenblick.» (FAZ)
«Die wohl schönste und herzergreifendste Geschichte, die Jugendliche wie Erwachsene sich heuer erzählen lassen können.» (Falter)
«Ein schöner, trauriger Abenteuerroman aus dem rätselhaften deutschen Osten, der nur einen Nachteil hat: Dass er viel zu schnell zu Ende geht.» (Deutschlandradio)
«Man sieht die Welt mit anderen Augen nach diesem Buch.» (Rolling Stone).

SAND (2011)

«Ebenso rätselhaft wie bewegend.» (Die Zeit)
«Was immer der Schriftsteller Wolfgang Herrndorf vorlegt, nie duldet es einen Zweifel, dass hier einer der einfallsreichsten und stilsichersten Autoren der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur am Werk ist.» (Neue Zürcher Zeitung)
«Herrndorf verfügt über einen ganz ungewöhnlichen Ton, der das Höchste mit dem Alltäglichen, Selbstverständlichen mischt, ohne dass es je wie Komplexitäts-Bastelei aussähe.» (Süddeutsche Zeitung)
«In ‹Sand› sieht man, was für ein großartiger, lapidar-berührender Autor er ist. Es ist ein lächelnder, freundlicher, sehr sympathischer Nihilismus, der aus seinen Sätzen spricht.» (Frankfurter Rundschau)

ARBEIT UND STRUKTUR (2013)

«Eines der klügsten, witzigsten und bewegendsten Tagebücher der Literaturgeschichte.» (Die Zeit)
«Poetisch, herzzerreißend, klug, böse und unglaublich traurig.» (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung) 
«Der allertollste Text aber, ein unfassbar genauer, anrührender, humorvoller, wahrhaftiger Text, sind die Tagebucheinträge, die Wolfgang Herrndorf nach Ausbruch der Krankheit ins Internet gestellt hat.» (die tageszeitung)

BILDER DEINER GROSSEN LIEBE (2014)

«Wolfgang Herrndorfs nachgelassener Roman Bilder deiner großen Liebe ist ein ergreifendes Fragment. Er gehört in die Liga der weltberühmten Außenseiterromane.» (Die Zeit)
«Und wie bei seinem Meisterwerk, dem Wüstenroman Sand, hat man hier bei der Lektüre der knapp 130 Seiten en Eindruck, dass dieses Buch in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur seinesgleichen sucht, ja, dass es einzigartig ist – so kaputt, krank und daneben einerseits, gerade bezüglich der Dialoge. So voller Poesie, Schönheit, Traumverhangenheit, Trauer, Strahlkraft und auch Komik andererseits.» (Tagesspiegel)

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