
- Verlag: Rowohlt Taschenbuch
- Erscheinungstermin: 16.02.2021
- Lieferstatus: Im Handel lieferbar
- ISBN: 978-3-499-00484-1
- 176 Seiten
- Reihe: Schädlich: Gesammelte Werke
Unsere Cover können ausschließlich für Presse-, Veranstaltungs- und Werbezwecke in Zusammenhang mit dem/r Titel/Autor:in honorarfrei verwendet werden. Insbesondere ist es nicht gestattet, die Cover in Verbindung mit anderen Produkten, Waren oder Dienstleistungen zu verwenden. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die Cover nur originalgetreu in unveränderter Form abgebildet und nicht bearbeitet werden dürfen.

Knapp, konzis und mit elegantem Understatement fächert Hans Joachim Schädlich in seinem Roman Narrenleben die Widersprüche des 18. Jahrhunderts auf. Ein historisches Panorama von vibrierender Intensität.
Maike Albath, Deutschlandfunk KulturDer Kunst der schroffen Weglassung verdanken sich gemeißelte Porträts. Hat man das Buch weggelegt, bleiben sie als komplexe Menschenbilder gegenwärtig. Und man ertappt sich dabei, wie man heiteren Umgang pflegt mit Schädlichs Narren, längst Verstorbenen, die doch viel auch von uns Lesern wissen.
Beatrice von Matt, Neue Zürcher ZeitungDie Reduktion erzeugt Fülle, die Konzentration pralles Leben. Hans Joachim Schädlichs Prosa ist von großer Anteilnahme, größtem Pessimismus und trostreich zugleich.
Ulrich Rüdenauer, Badische ZeitungHans Joachim Schädlich erzählt, was ist; erheitert den Kopf und erreicht auf diesem Umweg das Herz.
Cornelia Geißler, Berliner ZeitungNarrenleben ist keine Anklage. Es ist eine Bilanz, die für alle Zeiten moralisch ungünstig ausfällt für die, die Macht und Geld haben, und faktisch ungünstig für die, die nichts haben. Hier ist nichts bloß dahingeschrieben.
Judith von Sternburg, Frankfurter RundschauDichtung und Wahrheit – das ist das große Thema von Hans Joachim Schädlichs jüngeren Büchern. Sie verweben Historie und Literatur aufs Subtilste. Einmal mehr brilliert er mit seiner Kunst des Pars pro Toto. Er ist der Meister der Aussparung.
Manfred Papst, NZZ am SonntagDie Lektüre erfüllt alle Unterhaltungs- und Belehrungswünsche, die ein Leser haben könnte.
Sabine Brandt, FAZ.NETSchädlich erkundet die Grenzen der Narrenfreiheit im Machtspiel zwischen Spaßmachern und absolutistischen Herrschern und lässt zugleich den Konflikt in der DDR um die Kunstfreiheit zwischen Künstlern und Regime anklingen. Immer bestimmt die Macht die Grenzen der Freiheit.
Sigrid Löffler, RBB KulturradioHans Joachim Schädlich hat sich besonders in seinem Spätwerk auf eine verblüffende Weise zu einem Meister der so kunst- wie absichtsvollen Verknappung entwickelt.
Der Tagesspiegel





























