Familienstücke
Eine Spurensuche
Es gab eine Villa in Berlin-Dahlem, die Ribbentrop okkupierte. Es gab einen irischen Urgroßvater, der als junger Soldat während des zweiten Burenkrieges mittellos nach Südafrika ging und es bis zum Bürgermeister brachte. Es gab eine Fabrik in Deutschland, die von einem Ururgroßvater und Emil Rathenau gegründet wurde. Es gab eine Farm in Afrika, auf der die Urgroßmutter, verjagt aus Deutschland, Hühner züchtete. Und es gab Eltern, die Südafrika 1975 zur Zeit der Apartheid verließen. Daniel Hope erzählt die Lebenswege seiner weitverzweigten Familie, deren Schicksale das dramatische 20. Jahrhundert widerspiegeln. Nebenbei berichtet der britische Geigenvirtuose von sich selbst – von der Kindheit in London in unmittelbarer Nähe zu seinem «musikalischen Großvater» Yehudi Menuhin, von seinem Werdegang bis hin zu seinen zahlreichen Begegnungen und seiner Zusammenarbeit mit herausragenden Künstlern weltweit. Das Buch ist also europäische Familiensaga und autobiographisches Dokument zugleich – ein mitreißendes Geschichts- und Geschichtenbuch, eine Suche nach den Wurzeln und nach sich selbst.
STIMMEN ZUM BUCH
Rezension zu dem Buch bei Lovelybooks
ÜBER DEN AUTOR
Der Geigenvirtuose Daniel Hope wurde 1974 in Durban/Südafrika geboren und ist in London aufgewachsen. Er nahm Unterricht unter anderem bei Yehudi Menuhin. Von 2002 bis 2008 war er Mitglied des Beaux Arts Trios. Ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen,...
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