Martin Walser

Martin Walser
© Isolde Ohlbaum

Martin Walser

Martin Walser, 1927 in Wasserburg geboren, erhielt für sein literarisches Werk zahlreiche Preise, darunter 1981 den Georg-Büchner-Preis, 1998 den Friedenspreis des deutschen Buchhandels und 2015 den Internationalen Friedrich-Nietzsche-Preis. Außerdem wurde er mit dem Orden «Pour le Mérite» ausgezeichnet und zum «Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres» ernannt.

Coverbild Martin Walsers großes Spätwerk
Coverbild Martin Walsers großes Spätwerk

«Ein bewundernswert verrückter und verwilderter Liebesroman … ein großartiges shakespearehaftes Lebensschauspiel.» Iris Radisch, Die Zeit

Coverbild Martin Walser erhält den Nietzsche-Preis
Coverbild Martin Walser erhält den Nietzsche-Preis

Martin Walser ist mit dem Internationalen Friedrich-Nietzsche-Preis für sein Lebenswerk am Samstag in Naumburg ausgezeichnet worden. Wir gratulieren unserem Autor sehr herzlich.

Veranstaltungen

  • 05.01.2017 20.00 Uhr   in München

    Lesung ”Statt etwas oder Der letzte Rank”

    Literaturhaus München
    Salvatorplatz 1
    80333 München

    Mehr Infos
  • 10.01.2017 20.00 Uhr   in Nürnberg

    Lesung ”Statt etwas oder Der letzte Rank”

    Literaturhaus Nürnberg
    Luitpoldstr. 6
    90402 Nürnberg

    Mehr Infos
  • 06.03.2017 19.30 Uhr   in Frankfurt

    Lesung ”Statt etwas oder Der letzte Rank”

    Literaturhaus Frankfurt
    Schöne Aussucht 2
    60311 Frankfurt

    Mehr Infos

Bücher von Martin Walser

Ein liebender Mann/Ein sterbender Mann

Ein liebender Mann/Ein sterbender Mann

Zwei der schönsten Liebesromane Martin Walsers in edler Ganzleinenausgabe.
„Bis er sie sah, hatte sie ihn schon gesehen. Als sein Blick sie erreichte, war ihr Blick schon auf ihn gerichtet. Das fand statt am Kreuzbrunnen, nachmittags um fünf, am 11. Juli 1823 in Marienbad.“ Der 73-jährige Geheimrat Goethe – seit längerem Witwer und so berühmt, dass ...   Weiterlesen

Meßmer

Meßmer

Trilogie der Selbst- und Welterkundung – Martin Walsers Meßmer-Bände erstmals vereint.
Alter-Ego, Seelenverwandter, Widerpart – zwischen Meßmer und Martin Walser, heißt es, herrscht eine ähnliche Vertrautheit wie zwischen Keuner und Bertolt Brecht. Wie könnte es auch anders sein, nach drei Bänden, ja drei Jahrzehnten innigen Zwiegesprächs?
Die ...   Weiterlesen

Ewig aktuell

Ewig aktuell

Ein großer Schriftsteller und seine Zeit.
Vom Beginn seines schriftstellerischen Schaffens an hat Martin Walser das politische und gesellschaftliche Geschehen begleitet, er hat beobachtet, teilgenommen und sich eingemischt. "Ewig aktuell" versammelt Äußerungen, Aufsätze und Reden, die in mehr als einem halben Jahrhundert aus aktuellen Anlässen ...   Weiterlesen

Statt etwas oder Der letzte Rank

Statt etwas oder Der letzte Rank

Der Höhepunkt in Martin Walsers Alterswerk – ein neuer Roman als Summe und Bilanz.

"Mit der Unwahrheit ein Glückskunstwerk zu schaffen, das ist die menschliche Fähigkeit überhaupt." Wer sagt das? Seine Frau nennt ihn mal Memle, mal Otto, mal Bert, er versucht zu erkennen, wie aus Erfahrungen Gedanken werden. Den Widerstreit von Interessen hat er ...   Weiterlesen

Ein sterbender Mann

Ein sterbender Mann

Theo Schadt, 72, Firmenchef und auch als „Nebenherschreiber“ erfolgreich, wird verraten. Verraten ausgerechnet von dem Menschen, der ihn nie hätte verraten dürfen: Carlos Kroll, seinem engsten und einzigen Freund seit 19 Jahren, einem Dichter. Beruflich ruiniert, sitzt Theo Schadt jetzt an der Kasse des Tangoladens seiner Ehefrau, in der ...   Weiterlesen

Schreiben und Leben

Schreiben und Leben

«Der Mensch ist ein Dichter. Und wenn er kein Dichter mehr ist, dann ist er auch kein Mensch mehr», schreibt Martin Walser im April 1979 in sein Tagebuch. Leben und Schreiben? So waren seine Tagebücher bisher überschrieben, aber nun, in diesem vierten Band, ist die Gewichtung eine andere. «Schreiben und Leben» heißt es jetzt: Das Schreiben erst ...   Weiterlesen

Die Inszenierung

Die Inszenierung

Ein meisterliches Kammerspiel über das Kunstwerk der Verheimlichung, die Ehe und das seriöseste Leiden überhaupt: die Liebe
Der berühmte Theaterregisseur Augustus Baum liegt nach einem Schlaganfall im Krankenhaus. Herausgerissen aus der Inszenierung von Tschechows «Möwe», inszeniert er vom Krankenhauszimmer aus weiter – nicht nur das Stück, ...   Weiterlesen

Unser Auschwitz

Unser Auschwitz

Unser Auschwitz – so hat Martin Walser im Jahr 1965 einen Aufsatz überschrieben, in dem er festhält, was er als Beobachter beim Auschwitz-Prozess erlebt hat. Seitdem setzt er sich mit der deutschen Schuld immer wieder auseinander. Dabei gab es – etwa als Reaktion auf seine sogenannte Paulskirchenrede – Kontroversen, in denen seine Haltung zur ...   Weiterlesen

Shmekendike blumen

Shmekendike blumen

In seinem neuen Essay ist Martin Walser ganz Leser und Entdecker, und als solcher bereist er eine sonst kaum beachtete literarische Landschaft – die jiddische Literatur. Einem ihrer großen Autoren und Mitbegründer der modernen jiddischen Literatur, Sholem Yankev Abramovitsh (1835-1917), will er schreibend ein Denkmal setzen: ihm und seinem Werk, ...   Weiterlesen

Meßmers Momente

Meßmers Momente

«Ich leide an Verfolgungswahn. Das ist das Einzige, was mich von meinen Verfolgern unterscheidet.» So beginnt der dritte Band von Martin Walsers Meßmer-Büchern – eine Sammlung irrlichternder Gedanken, Sinnsprüche, Seelennotate. «Meßmers Momente» sind Augenblicke, die bemerkenswert sind – wegen ihrer Schwere. Sie leben vom Selbstausdruck mit jedem ...   Weiterlesen

Das dreizehnte Kapitel

Das dreizehnte Kapitel

Mit einem Festessen im Schloss Bellevue fängt es an: Ein Mann sitzt am Tisch einer ihm unbekannten Frau und kann den Blick nicht von ihr lösen. Wenig später schreibt er ihr, und zwar so, dass sie antworten muss. Beide, der Schriftsteller und die Theologin, beteuern immer wieder, dass sie glücklich verheiratet sind, dennoch gehen sie ein ...   Weiterlesen

Muttersohn

Muttersohn

Die Mutter tauft ihn Anton, nennt ihn aber Percy. Mit ihrer Behauptung, zu seiner Zeugung sei kein Mann nötig gewesen, wächst er auf. Und mit ihren Briefen an Ewald Kainz, der einmal in Stuttgart eine politische Rede hielt. Percy wird Krankenpfleger an einem psychiatrischen Krankenhaus und eines Tages mit einem Fall betraut, an dem die Ärzteschaft ...   Weiterlesen

Über Rechtfertigung, eine Versuchung

Über Rechtfertigung, eine Versuchung

Gerechtfertigt zu sein, sagt Martin Walser, war einmal das Wichtigste. Staaten legitimieren sich durch Gesetze, Regierungen durch Wahlen. Aber der Einzelne?
Zum Beispiel Josef K. im Proceß von Franz Kafka. Für Martin Walser ist das Buch der «Roman einer Gewissenserforschung, einer Suche nach Rechtfertigung», so wie Josef K. für ihn der letzte ...   Weiterlesen

Leben und Schreiben

Leben und Schreiben

«DIESES BUCH IST EIN GRUNDLAGENWERK.» SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
Die Tagebücher der Jahre 1974 bis 1978 sind sowohl Selbstzeugnis als auch zeithistorisches Dokument. Sie beweisen eine Ausdruckskraft, die in der deutschen Literatur ihresgleichen sucht, und gewähren zugleich tiefen Einblick in das Spannungsverhältnis von Literatur und Kritik, 
Autor und ...   Weiterlesen

Ein liebender Mann

Ein liebender Mann

Der 73-jährige Goethe – seit längerem Witwer und so berühmt, dass sein Diener Stadelmann heimlich Haare von ihm verkauft – liebt die junge Ulrike von Levetzow. 54 Jahre trennen die beiden, aber Goethe sagt sich: «Meine Liebe weiß nicht, dass ich über siebzig bin. Ich weiß es auch nicht.»
Martin Walsers Roman erzählt die Geschichte einer ...   Weiterlesen

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