Martin Walser

Martin Walser
© Karin Rocholl

Martin Walser

Martin Walser, 1927 in Wasserburg geboren, lebt in Überlingen am Bodensee. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 1981 den Georg-Büchner-Preis und 1998 den Friedenspreis des deutschen Buchhandels. Außerdem wurde er mit dem Orden «Pour le Mérite» ausgezeichnet und zum «Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres» ernannt.

Coverbild Begehren, Verführung, Liebe
Coverbild Begehren, Verführung, Liebe

Ob das ein Zufall ist? Fast auf den Tag genau hundert Jahre, nachdem Franz Kafka und Felice Bauer begannen, einander Briefe zu schreiben, ist das neue Werk eines Mannes erschienen, der 1951 über Kafka promovierte: Martin Walser. Nach dem großen Roman Muttersohn, von vielen als «Liebes-Evangelium» bezeichnet, und dem eindringlichen Essay Über ...

Bücher von Martin Walser

Schreiben und Leben

Schreiben und Leben

Einblick in Schreiben und Leben der frühen 80er Jahre «Der Mensch ist ein Dichter. Und wenn er kein Dichter mehr ist, dann ist er auch kein Mensch mehr», schreibt Martin Walser im April 1979 in sein Tagebuch. Leben und Schreiben? So waren seine Tagebücher bisher überschrieben, aber nun, in diesem vierten Band, ist die Gewichtung eine andere. ...   Weiterlesen

Die Inszenierung

Die Inszenierung

Ein meisterliches Kammerspiel über das Kunstwerk der Verheimlichung, die Ehe und das seriöseste Leiden überhaupt: die Liebe Der berühmte Theaterregisseur Augustus Baum liegt nach einem Schlaganfall im Krankenhaus. Herausgerissen aus der Inszenierung von Tschechows «Möwe», inszeniert er vom Krankenhauszimmer aus weiter – nicht nur das Stück, ...   Weiterlesen

Unser Auschwitz

Unser Auschwitz

Unser Auschwitz – so hat Martin Walser im Jahr 1965 einen Aufsatz überschrieben, in dem er festhält, was er als Beobachter beim Auschwitz-Prozess erlebt hat. Seitdem hat er sich mit der deutschen Schuld immer wieder auseinandergesetzt. Dabei gab es – etwa als Reaktion auf seine sogenannte Paulskirchenrede – Kontroversen, in denen seine Haltung zur ...   Weiterlesen

Shmekendike blumen

Shmekendike blumen

In seinem neuen Essay ist Martin Walser ganz Leser und Entdecker, und als solcher bereist er eine sonst kaum beachtete literarische Landschaft – die jiddische Literatur. Einem ihrer großen Autoren und Mitbegründer der modernen jiddischen Literatur, Sholem Yankev Abramovitsh (1835-1917), will er schreibend ein Denkmal setzen: ihm und seinem Werk, ...   Weiterlesen

Meßmers Momente

Meßmers Momente

«Ich leide an Verfolgungswahn. Das ist das Einzige, was mich von meinen Verfolgern unterscheidet.» So beginnt der dritte Band von Martin Walsers Meßmer-Büchern – eine Sammlung irrlichternder Gedanken, Sinnsprüche, Seelennotate. «Meßmers Momente» sind Augenblicke, die bemerkenswert sind – wegen ihrer Schwere. Sie leben vom Selbstausdruck mit jedem ...   Weiterlesen

Das dreizehnte Kapitel

Das dreizehnte Kapitel

Mit einem Festessen im Schloss Bellevue fängt es an: Ein Mann sitzt am Tisch einer ihm unbekannten Frau und kann den Blick nicht von ihr lösen. Wenig später schreibt er ihr, und zwar so, dass sie antworten muss. Beide, der Schriftsteller und die Theologin, beteuern immer wieder, dass sie glücklich verheiratet sind, dennoch gehen sie ein ...   Weiterlesen

Muttersohn

Muttersohn

Die Mutter tauft ihn Anton, nennt ihn aber Percy. Mit ihrer Behauptung, zu seiner Zeugung sei kein Mann nötig gewesen, wächst er auf. Und mit ihren Briefen an Ewald Kainz, der einmal in Stuttgart eine politische Rede hielt. Percy wird Krankenpfleger an einem psychiatrischen Krankenhaus und eines Tages mit einem Fall betraut, an dem die Ärzteschaft ...   Weiterlesen

Über Rechtfertigung, eine Versuchung

Über Rechtfertigung, eine Versuchung

Gerechtfertigt zu sein, sagt Martin Walser, war einmal das Wichtigste. Staaten legitimieren sich durch Gesetze, Regierungen durch Wahlen. Aber der Einzelne? Zum Beispiel Josef K. im Proceß von Franz Kafka. Für Martin Walser ist das Buch der «Roman einer Gewissenserforschung, einer Suche nach Rechtfertigung», so wie Josef K. für ihn der letzte ...   Weiterlesen

Leben und Schreiben

Leben und Schreiben

«DIESES BUCH IST EIN GRUNDLAGENWERK.» SÜDDEUTSCHE ZEITUNG Die Tagebücher der Jahre 1974 bis 1978 sind sowohl Selbstzeugnis als auch zeithistorisches Dokument. Sie beweisen eine Ausdruckskraft, die in der deutschen Literatur ihresgleichen sucht, und gewähren zugleich tiefen Einblick in das Spannungsverhältnis von Literatur und Kritik, 
Autor und ...   Weiterlesen

Ein liebender Mann

Ein liebender Mann

Der 73-jährige Goethe – seit längerem Witwer und so berühmt, dass sein Diener Stadelmann heimlich Haare von ihm verkauft – liebt die junge Ulrike von Levetzow. 54 Jahre trennen die beiden, aber Goethe sagt sich: «Meine Liebe weiß nicht, dass ich über siebzig bin. Ich weiß es auch nicht.» Martin Walsers Roman erzählt die Geschichte einer ...   Weiterlesen

Der Augenblick der Liebe

Der Augenblick der Liebe

«Walsers schönster Roman.» (Martin Lüdke, SWR) Gottlieb Zürn, Exmakler und Privatgelehrter mit Domizil am Bodensee, erhält Besuch von einer Doktorandin. Sie interessiert sich für seine Aufsätze über den französischen Philosophen La Mettrie und überreicht ihm, er ist erstaunt und merkwürdig geschmeichelt, eine Sonnenblume. Sie könnte seine ...   Weiterlesen

Tod eines Kritikers

Tod eines Kritikers

Hans Lach wird verhaftet: Mordverdacht. Auf der Party seines Verlegers hatte er einen für seine Verrisse gefürchteten Kritiker bedroht. Am nächsten Morgen findet sich dessen blutdurchtränkter Pullover, nur von der Leiche fehlt jede Spur. Dafür treten immer neue Verdächtige auf den Plan. Ein Vexierspiel auf Leben und Tod nimmt seinen Anfang, denn ...   Weiterlesen

Die Verwaltung des Nichts

Die Verwaltung des Nichts

«Wenn ich mit Sprache zu tun habe, bin ich beschäftigt mit der Verwaltung des Nichts. Meine Arbeit: Etwas so schön sagen, wie es nicht ist.» Martin Walser In siebzehn thematisch eng verknüpften Aufsätzen resümiert Martin Walser seine Position als Schriftsteller heute: eine philosophische, künstlerische und gesellschaftliche Standortbestimmung, ...   Weiterlesen

Angstblüte

Angstblüte

«Eine Abrechnung mit dem Alter, das hemmungslos romantische Manifest einer aussichtslosen Liebe.» (Frankfurter Allgemeine Zeitung) Karl von Kahn, Anfang 70, ist Anlageberater; das Geldvermehren ist sein Beruf, seine Kunst und Leidenschaft. Seine Energieformel lautet: „Bergauf beschleunigen“. Unterzugehen kann er sich nicht leisten. Doch dann ...   Weiterlesen

Leben und Schreiben

Leben und Schreiben

„Die Seelenlebensgeschichte eines Großautors … und ein faszinierendes Zeitdokument.“ (Focus) Im zweiten Band der Tagebücher hält Martin Walser seine Eindrücke während des Frankfurter Auschwitz-Prozesses fest, seine Reisen nach Moskau, Eriwan und Tibilissi, dann kreuz und quer durch Europa und Nordamerika. Er kommentiert die Studentenproteste, ...   Weiterlesen

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