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Fritz J. Raddatz

Zur deutschen Literatur der Zeit 1. Traditionen und Tendenzen

Diese Arbeit versteht sich als Information. Sie stellt die Frage: Hat die DDR-Literatur ihre eigene Tradition? Anders als in der Bundesrepublik ist in der DDR das Erbe der proletarisch-revolutionären Literatur lebendig und aufgearbeitet. Das Thema ist ein kulturpolitisches Spezifikum; es zwingt dazu, in Formation wie Analyse zahlreiches scheinbar marginales Material einzubeziehen: nicht nur Romane, Dramen oder Gedichte werden miteinander in Beziehung gesetzt, sondern auch Glossen, Interviews, kulturpolitische Dekrete, Leserbriefe oder Theaterprogrammhefte.

ÜBER DEN AUTOR

Fritz J. Raddatz, geboren 1931 in Berlin, 1960 bis 1969 stellvertretender Leiter des Rowohlt Verlags, 1977 bis 1985 Feuilletonchef der Zeit, von 1969 bis 2011 Vorsitzender der Kurt-Tucholsky- Stiftung, Herausgeber von Tucholskys «Gesammelten Werken»...
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