Geboren 1936, studierte er Musikwissenschaft, Theologie und Philosophie in Münster, Berlin und Kiel. 1962 Dr. phil., 1966 Gründungsredakteur der Richard-Wagner-Gesamtausgabe, 1970 Lektor in einem Schulbuchverlag, nachfolgend Autor zahlreicher Musiklehrwerke, 1974 Privatdozent, 1976 ordentlicher Professor für Musikwissenschaft an der Universität Dortmund.
Viele Arbeiten zur Geschichte der deutschen Musik im 17., 18. und 19. Jahrhundert. Derzeit ist Martin Geck vor allem in der Bachforschung tätig und Initiator der Dortmunder Bach-Symposien.
Die Kunst Martin Gecks ist es, das wenig auffällige Leben von Johann Sebastian Bach nuanciert zu erzählen und mit einer geistvollen Analyse der Werke und Werkreihen dieses überwältigend schöpferischen Komponisten zu verknüpfen. Aus der reichen...
Martin Geck
Bach, Johann Sebastian
Johann Sebastian Bach (1685 bis 1750) der große, schwierige Einzelgänger, bot lange genug Stoff für Mythen. Allmählich nimmt sein Bild deutliche Züge an: Bach bedient einerseits die gängigen Gattungen seiner Zeit wie Orgelchoral, Konzert, Kantate und...
Vier Söhne aus zwei Ehen wuchsen im Hause Bach auf. Alle leisteten Beachtliches als Musiker und Hörenswertes als Komponisten. Wilhelm Friedemann (1710-84), der Liebling des Vaters, und Carl Philipp Emmanuel (1714-88) führten geistvoll Bachs Musik...
Martin Geck
Bartholdy, Felix Mendelssohn
Felix Mendelssohn Bartholdy bezauberte als Wunderkind den alten Goethe durch sein Klavierspiel; als Siebzehnjähriger eroberte er die Musikwelt mit seiner genialen Ouvertüre zu Shakespeares "Sommernachtstraum". Die weiteren Werke machten ihn bald zum...
Martin Geck
Beethoven, Ludwig van
Ludwig van Beethoven (1770-1827) steht in seiner Zeit und zugleich über ihr. Sein Werk - ein Wunder an Prägnanz, Vielfalt und Differenziertheit - wurde angeregt von der Französischen Revolution und der Weimarer Klassik. Den Zeitgenossen und...
Auf eindrückliche Weise erzählt Martin Geck, der Musikwissenschaftler und Literaturpreisträger, die Lebensgeschichte des leidenschaftlichen Weltkinds und begnadeten Künstlers Wolfgang Amadeus Mozart und spürt die Hintergründe seiner Genialität auf.
Schroffe Ablehnung und oft peinliche Verehrung, sie widerfuhren schon Richard Wagner (1813-1883) und begleiten sein Werk. Biographische Brüche, verwirrende Episoden mit Frauen und Königen stehen einer musikalischen Entwicklung gegenüber, die von...