Toni Morrison

Menschenkind

Ein großes Epos über die Sklaverei – der bekannteste Roman der Nobelpreisträgerin.
Sethe - die auf der Flucht aus der Sklaverei ihr Leben riskierte, ihren Mann verlor und ein Kind begraben musste, die unvorstellbares Leid ertrug und dennoch nicht den Verstand verlor - lebt seit langem in einem kleinen Haus am Rande von Cincinnati, wo sie die Vergangenheit auszulöschen versucht. Doch im Haus Nr. 124 der Bluestone Road treibt ein Spuk sein Unwesen: Der widerspenstige Geist von Sethes Tochter, die vor achtzehn Jahren ums Leben kam, will nicht vergessen werden. Das Kleinkind, dessen Tod Sethe nicht überwinden kann, starb namenlos; sein Grab trägt allein das Wort "Menschenkind". Als Paul D eines Tages vor Sethes Tür steht, reißt er alte Wunden wieder auf - und setzt so einen schmerzhaften Heilungsprozess in Gang...
„Menschenkind“ wurde von den Juroren der New York Times zum besten amerikanischen Roman der letzten 25 Jahre gewählt.
"Moderne Weltliteratur. Eine bravouröse Leistung." Frankfurter Allgemeine Zeitung

Themen:   Ohio; 1880 bis 1889 n. Chr.; Bezug zu Afro-Amerikanern; Moderne und zeitgenössische Belletristik; Belletristik in Übersetzung

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