Thomas Ayck

Mark Twain

Philosoph, Humorist, Spaßmacher und Kinderbuchautor: diese Klischees kennzeichnen heute das Bild des Schriftstellers Mark Twain. Verleger, Herausgeber und Mark Twains Erben trugen dazu bei, das einseitige Porträt aufrechtzuerhalten. Der andere Twain, der Antiimperialist, der Sozialkritiker, der Verteidiger der Rechte unterdrückter Völker, der Christentumsgegner - dieser andere Twain ist kaum bekannt geworden. Immer wieder übersah man die politischen Pamphlete und journalistischen Arbeiten des Autors.
Und nur zögernd wurden in den letzten Jahrzehnten einige Streitschriften aus dem Nachlaß des 1910 gestorbenen Schriftstellers publiziert. "Die Güte Gottes erlaubte es, schrieb Mark Twain, daß wir in unserem Land drei unschätzbare Reichtümer haben: die Freiheit der Sprache, die Freiheit des Gewissens- und die Klugheit, diese Freiheiten niemals anzuwenden."

Themen:   Vereinigte Staaten von Amerika, USA; 19. Jahrhundert (1800 bis 1899 n. Chr.); 1900 bis 1909 n. Chr.; Realismus; Biografien: Literatur

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