Ralf J. Jox

Sterben lassen

Über Entscheidungen am Ende des Lebens 

Abschied nehmen
Mehr als zwei Drittel aller Menschen in den westlichen Ländern sterben nicht mehr unerwartet, sondern absehbar, meist unter ärztlicher Begleitung. Sterben ist zu einem klinischen Prozess geworden, der hinter geschlossenen Türen geschieht. Und unsere Krankenhäuser sind der Gegenentwurf zu dem, was ein Mensch am Ende seines Lebens braucht.
Ralf J. Jox hat eine große Verunsicherung bei Angehörigen, Ärzten und Pflegepersonal festgestellt. Denn es gibt Fragen, die sich niemand gern stellt: Wann dürfen wir Sterben zulassen? Wie wahrt man die Würde des Menschen bis zum Schluss? Verlängern wir medizinisch nicht viel zu oft das Sterben statt das Leben?
Aus seiner eigenen Erfahrung als Palliativmediziner entwickelt der Autor Empfehlungen für eine ethisch vertretbare Haltung, um die schweren Entscheidungen am Lebensende für alle Beteiligten erträglicher zu machen. Er ermuntert insbesondere Angehörige, Sterben wieder selbstverständlich als Teil des Lebens anzuerkennen. Jox gelingt es, ein sehr emotionales und komplexes Thema zugleich persönlich und sachgerecht darzustellen. Sein Plädoyer ist eine gelungene Einführung in eine schwierige Materie und ein von uns allen verdrängtes Thema.
Ein Ratgeber für Betroffene und Pflichtlektüre für Ärzte und alle pflegenden Berufe.
«Dieses Buch sollte man vor einem möglichen Ernstfall lesen, damit es dann nicht zu spät ist.» ntv.de

Themen:   Ethische Themen: Sterbehilfe & Recht zu Sterben; Soziologie: Sterben und Tod; Umgang mit Tod und Trauer

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