Natascha Wodin

Irgendwo in diesem Dunkel

Nach dem großen Erfolg von «Sie kam aus Mariupol», dem Buch über die Mutter, begibt Natascha Wodin sich auf Spurensuche nach ihrem Vater. Erzählt wird die Zeit, als die ältere seiner beiden Töchter sechzehn ist. Sie lebt beim Vater abseits in den «Häusern» am Fluss, unter Verschleppten und Entwurzelten. Dabei möchte sie so gern zu den Deutschen gehören, möchte Ursula oder Susanne heißen und träumt von einem Handwerker, den sie heiraten könnte, um ihrer russischen Herkunft zu entkommen. Aber der seit je gefürchtete Vater sperrt sie ein. In einem Taftkleid der Mutter flieht sie in die Schutzlosigkeit der Straße …
Eine ungeheuerliche Geschichte der Ort- und Obdachlosigkeiten – verfasst in Natascha Wodins klarer, sachlicher und doch von Emotion und Poesie getragener Sprache, die ihresgleichen sucht.

Themen:   Deutschland; Ukraine; Westdeutschland, BRD bis 1990; 1960 bis 1969 n. Chr.; Moderne und zeitgenössische Belletristik; Familienleben; Generationenromane, Familiensagas; Belletristik: Themen, Stoffe, Motive: Seelenleben

Coverbild Kein Ort, nirgends
Coverbild Kein Ort, nirgends

«Wie Natascha Wodin ihre eigene Nachkriegskindheit aus Schweigen, Gewalt und Rebellion beschreibt, (…) das kann einem das Herz zerreißen»

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