Matthias Nawrat

Der traurige Gast

Matthias Nawrats vierter Roman, nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse, handelt vom Überleben, in aller Schönheit, trotz allem Schrecken.
Es ist der Winter des Anschlags auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche. Ein Mann ohne Namen begegnet den Menschen in seiner Umgebung mit neuer Aufmerksamkeit: Dariusz, dem Tankwart, der einmal Chirurg war und einen Sohn hatte, der in Südamerika verschwand. Eli, dem polternden Überlebenskünstler. Oder Dorota, der alten polnischen Architektin, deren intellektuelle Energie auf ihn genauso verwirrend wie ansteckend wirkt. Sie erzählen ihm aus ihrem Leben, aber nicht nur: Ihre Geschichte ist unsere gewesen, und sie wird unsere sein.
«Der traurige Gast» ist eine Selbst- und Weltbefragung von bestrickender erzählerischer Intensität. Ein philosophischer und zutiefst menschlicher Roman, der weiß, was Verlieren, Verdrängen, Neu-Ankommen bedeuten.

Themen:   Berlin; Polen; 2010 bis 2019 n. Chr.; Moderne und zeitgenössische Belletristik; Belletristik: Themen, Stoffe, Motive: Tod, Trauer, Verlust

Matthias Nawrat ist mit seinem Roman «Der traurige Gast» für den diesjährigen EU-Literaturpreis nominiert. Der Preis wird seit 2009 vergeben und verfolgt das Ziel, europäische Literatur zu fördern sowie einen grenzüberschreitenden Bücherverkauf zu unterstützen. 47 Autoren aus 13 Ländern sind nominiert. Die Gewinner des EU-Literaturpreises werden am ...

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