Martin Walser

Das dreizehnte Kapitel

Mit einem Festessen im Schloss Bellevue fängt es an: Ein Mann sitzt am Tisch einer ihm unbekannten Frau und kann den Blick nicht von ihr lösen. Wenig später schreibt er ihr, und zwar so, dass sie antworten muss. Beide, der Schriftsteller und die Theologin, beteuern immer wieder, dass sie glücklich verheiratet sind, dennoch gehen sie ein Briefabenteuer ein, das nur deshalb sein darf, weil es aussichtslos ist: Ihre Briefe bleiben Hängebrücken über einem Abgrund namens Wirklichkeit.

Themen:   Moderne und zeitgenössische Belletristik; Deutschland; Kanada

Coverbild Begehren, Verführung, Liebe
Coverbild Begehren, Verführung, Liebe

«Ein großartiges Buch. So beschwingt, schalkhaft und verführerisch hat Martin Walser lange nicht mehr geschrieben.» (Der Spiegel)

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