Eugen Ruge

In Zeiten des abnehmenden Lichts

Roman einer Familie 

Der Untergang eines Landes. Der Roman einer Familie.
Die Großeltern haben noch für den Kommunismus gebrannt, als sie aus dem mexikanischen Exil kamen, um ein neues Deutschland aufzubauen. Der Sohn kehrte aus der Sowjetunion heim: mit einer russischen Frau, der Erinnerung ans Lager und dennoch mit dem Glauben an die Möglichkeit, alles besser zu machen. Dem Enkel bleibt nur ein Platz in der Realität der DDR. Sie wird ihm immer enger, und er geht in den Westen: an eben dem Tag, an dem sich Familie, Freunde und Feinde versammeln, um den neunzigsten Geburtstag des Patriarchen zu begehen.
Von den Kritikern hymnisch gefeiert, ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis 2011 - ein halbes Jahrhundert gelebter Geschichte, ein Familienroman voller überraschender Wendungen: groß durch seine Reife, seinen Humor, seine Menschlichkeit.

Themen:   Moderne und zeitgenössische Belletristik; Generationenromane, Familiensagas; Ostdeutschland, DDR; Zweite Hälfte 20. Jahrhundert (1950 bis 1999 n. Chr.)

Eugen Ruge erhielt heute für seinen Roman In Zeiten des abnehmenden Lichts den Deutschen Buchpreis. Aus der Begründung der Jury: „Eugen Ruge spiegelt ostdeutsche Geschichte in einem Familienroman. Es gelingt ihm, die Erfahrungen von vier Generationen über fünfzig Jahre hinweg in einer dramaturgisch raffinierten Komposition zu bändigen. Sein Buch ...

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