Elfriede Jelinek

Macht nichts

Eine kleine Trilogie des Todes 

"Erlkönigin", "Der Tod und das Mädchen" und "Der Wanderer" - drei neue Stücke von Elfriede Jelinek, geschrieben mit Sprachgewalt und gerechtem Zorn. In "Erlkönigin" wird eine berühmte, aber tote Schauspielerin einer alten Sitte entsprechend dreimal um das Burgtheater getragen. Im Zweiten Weltkrieg hat sie die Macht erfahren, sie durfte mit- und vorspielen, durfte diese Macht über ihr Publikum ausüben, auch als dieser beendet war ... "Der Tod und das Mädchen" ist ein Zwischenspiel, der Dialog eines Jägers mit Schneewittchen.
Das Mädchen ist auf der Suche nach dem Wahren, Guten und Schönen, auf das sich viele in der Kunst gerne berufen. Der Jäger erschießt es ... "Der Wanderer" ist - ähnlich wie in "Sportstück" - der Schlußmonolog des Vaters der Autorin, eines geisteskranken Mannes, der nichts als wandern kann.

Themen:   Österreich; Moderne und zeitgenössische Dramen (ab 1900); Belletristik: Themen, Stoffe, Motive: Seelenleben; Belletristik: Themen, Stoffe, Motive: Soziales

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