Dirk Schmidt

Letzte Nacht in Queens

Julia ist weg, und daran ist wohl nichts mehr zu ändern. Was bleibt eigentlich, wenn man zu zweit nach New York geht und, ehe man es sich versieht, alleine ist? Zunächst einmal gibt es Jazz, um den Schmerz zu lindern. Und was zu lachen über den Italo-Amerikaner Dominik. Dann sind da noch Ausflüge zu Arnaldo, dem Lehrer aus Portugal, der Warmwasserboiler repariert, und Abende mit Theo aus Polen, der gern Football gespielt hätte und stattdessen Scherzartikel verkauft. Die Arbeit im Fast-Food-Restaurant von Dave Davis, dem König der Cowboys, wo man sein Geld wie im Albtraum verdient.
Und so sind Träume das Einzige, was einem wirklich noch bleibt: Träume von Julia, von einem ganz neuen Leben oder von einem ganz großen Coup mit ganz großem Geld.
Der junge Schwarze Richmond teilt diese Träume und ist bereit, dafür zu bezahlen. Aber mit Raubüberfällen ist es wie mit der Liebe: schwierig zu planen, unvorhersehbar im Ausgang und ziemlich gefährlich für Leib und Leben.
Sehnsüchtig und humorvoll beschreibt Dirk Schmidt in seinem Debütroman das wahre Leben in der Millionenstadt New York jenseits des Glamours von Tiffany’s, dem Chic von SoHo und der längst verblassten Erinnerung an den amerikanischen Traum.

Themen:   Moderne und zeitgenössische Belletristik; Klassische Kriminalromane und Mystery

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