Daniel Hope

Toi, toi, toi!

Pannen und Katastrophen in der Musik 

Alles Gute kommt von oben, heißt es zwar in der Bibel, aber ich bin trotzdem immer ein bisschen skeptisch. Zumindest wenn ich gerade aus der Tür ins Freie trete, an einer Hausfront vorbeigehe oder unter einem Gerüst hervorkomme. Könnte doch sein, dass mir im nächsten Augenblick der vielzitierte Blumentopf, wenn nicht Schlimmeres, auf den Kopf fällt. Unglück schläft bekanntlich nicht, und man sollte immer darauf gefasst sein, dass es zuschlägt. Die meisten wissen es. Ganz bestimmt die meisten Musiker, wie ich aus langjäh­riger Erfahrung bestätigen kann. Wenn sie auf die Bühne gehen oder im Orchestergraben Platz nehmen, ist alles möglich, was man sich an Katastrophen ausmalen kann.
Die einen schicken Stoßgebete nach oben, damit es gutgeht, die anderen vertrauen auf Glücksbringer aller Art und auf das ungezählte Male ausgerufene «Toi, toi, toi!». Mit unsicherem Erfolg.
«Verhindern ließen sich die kleinen und großen Katastrophen noch nie, sie begleiten beziehungsweise verfolgen die Musik, seit sie erfunden wurde. In diesem Buch wird davon erzählt, von harmlosen Pannen und Fehlleistungen ebenso wie von gewaltigen Dramen und verhängnisvollen Unglücksfällen.» (Daniel Hope)

Themen:   Memoiren, Berichte/Erinnerungen; Orchester und formale Musik

Coverbild Pleiten, Pech und Pannen in der Musik
Coverbild Pleiten, Pech und Pannen in der Musik

Stargeiger Daniel Hope über zerschmetterte Stradivaris. Beethovens legendäres Wiener Konzert – und einen leibhaftigen Esel bei einem Barenboim-Konzert in Caracas

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