Aharon Appelfeld

Katerina

«Sein bester Roman.» (Die Zeit).
Ein ukrainisches Dorf Ende des 19. Jahrhunderts: Die junge Katerina verlässt nach dem Tod der Mutter ihr liebloses Elternhaus. In der Stadt findet sie Arbeit bei einer jüdischen Familie, die ihr nach anfänglicher Fremdheit immer vertrauter wird. Doch als man den Hausherrn bei einem Pogrom ermordet, landet Katerina auf der Straße. Ziellos irrt sie umher, lebt von Gelegenheitsarbeiten. Erst als sie sich in Sami verliebt, einen Juden, scheint sie ihren Platz im Leben zu finden: Katerina wird schwanger. Doch dann wird ihr alles genommen, und Katerina will nur eines: Rache.
«Die Art, in der Appelfeld sich seiner Wurzeln besinnt, erinnert an Tolstoi.» (NEW YORK TIMES BOOK REVIEW)

Themen:   Ukraine; 1940 bis 1949 n. Chr.; Bezug zu Juden und jüdischen Gruppen; Moderne und zeitgenössische Belletristik; Belletristik in Übersetzung

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