Aharon Appelfeld

Alles, was ich liebte

Eine melancholische, kunstvoll schlichte Parabel. Ein ergreifender, großer Roman.
Czernowitz, am Vorabend des Zweiten Weltkriegs. Die Eltern des 9-jährigen Paul trennen sich, und Paul verliert, was bis dahin sein Zuhause war. Seine Mutter findet Arbeit als Lehrerin in einem Provinzstädtchen. Sein Vater, einst ein gefeierter expressionistischer Maler, hadert in Czernowitz mit der antisemitischen Kunstkritik. Paul wird in die Obhut eines christlichen Kindermädchens gegeben. Doch als die Mutter sich in einen Kollegen verliebt und die Hochzeit nach christlichem Brauch plant, holt ihn der Vater zu sich zurück. Eines Tages erhalten die beiden ein Telegramm: Die Mutter sei erkrankt. Hals über Kopf brechen sie auf, um zu ihr zu fahren. Die Ereignisse überschlagen sich, ihre Odyssee ist nicht zu Ende …

Themen:   Ukraine; Karparten; 1930 bis 1939 n. Chr.; Bezug zu Juden und jüdischen Gruppen; Moderne und zeitgenössische Belletristik; Belletristik in Übersetzung

Coverbild Aharon Appelfeld ist tot
Coverbild Aharon Appelfeld ist tot

«Der wichtigste Chronist des NS-Völkermordes am europäischen Judentum in hebräischer Sprache» (Jüdische Zeitung)

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