15.05.2017   von Tobias Geigenmüller

Was Sie schon immer über Elvis Presley wissen wollten

Elvis tot? Niemals! Der King of Rock 'n' Roll im Faktencheck

© iStockphoto.com
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Von Tobias Geigenmüller


Es liegt durchaus im Bereich des Möglichen, dass Teile dieser Geschichte frei erfunden sind. Der historische Rahmen sowie die biografischen Angaben zum offiziellen Leben Elvis Presleys und weitere Personen der Zeitgeschichte sind jedoch bis in die letzte Paillette recherchiert. Es ist also ebenfalls denkbar, dass alles ganz genau so passiert ist, wie es hier geschrieben steht … (Editorische Notiz zu «Das ziemlich lebendige Leben des vermeintlich toten Elvis») 

Vierzehn kuriose Fakten über Elvis Presley


1. Elvis hat in seinem ganzen Leben kein einziges Lied selbst geschrieben.


2. 1957 schnitten Fans in Washington den Rasen aus, über den der King zuvor gelaufen war.


3. Auch wenn man es ihm nicht ansah – Elvis hatte eine Schokoladenallergie und mochte kein Ketchup.


4. Es existiert ein Buch mit Elvis’ gesammelten Lieblingsrezepten. Es heißt «Are You Hungry Tonight?»


5. Der King ist der Freiheitsstatue wie aus dem Gesicht geschnitten.


6. Wie Michael Jackson hielt sich auch Elvis für eine Weile einen Schimpansen. Er hieß Scatter und liebte es, den Mädchen unter die Röcke zu schauen. Wie die meisten Schimpansen war er ein ausgesprochener Exhibitionist.


7. Angeblich hasste Elvis John Lennon und nannte ihn Lenin. Lennon wiederum bewunderte Elvis, nannte ihn aber trotzdem Pretzel.


8. Als Muhammad Ali zu dem verdächtig bekannt aussehenden Mann befragt wurde, der im Jahre 1984 auf einem Foto hinter ihm stand, sagte der Boxer völlig selbstverständlich: «Oh, that’s my friend Elvis» – und das sieben Jahre nach dessen Tod.


9. Im Jahre 1988 erschien ein furioser Artikel in der WEEKLY WORLD NEWS, in dem eine Hausfrau aus Vicksburg behauptete, Elvis gleich zweimal in Kalamazoo gesehen zu haben. Sie vermutete, er würde im Columbia Plaza Hotel wohnen. Jedoch ergaben meine Recherchen, dass das Hotel zu jener Zeit offenbar bereits gar kein Hotel mehr war, sondern vielmehr ein Bürogebäude. Dort befindet sich allerdings noch heute ein Raum, der nach Elvis Presley benannt ist: Nummer 201. Der King soll dieses Zimmer genutzt haben, während er noch lebte – und zwar immer, wenn er in der Nähe die Gibson Guitar Factory besuchte.


10. Angeblich spielte Elvis dreizehn Jahre nach seinem Tod im Film «Kevin – Allein zu Haus» als Statist mit. In der entsprechenden Szene steht er hinter Kevins Mutter in der Schlange am Flughafen.


11. Es gibt geschätzte fünfundachtzigtausend Elvis-Doppelgänger weltweit.


12. Auf der Seite www.king-suits.de lassen sich hochwertige und originalgetreue Elvis-Doppelgängerkostüme bestellen.


13. Im Internet heißt es auf Songtext-Websites häufig Wop-bop-a-loom-bop-a-boom-bam-boom! oder Womp-bomp-a-loom-op-a-womp-bam-boom! – vermutlich korrekt lautet es aber A-wop-bop-a-loo-bop-a-lop-bam-boom!


14. Der erste Mensch, der die komplette Biografie Elvis Presleys nach dessen offiziellem Tode weitergesponnen hat, war offenbar ich, Tobias Geigenmüller – in meinem Roman «Das ziemlich lebendige Leben des vermeintlich toten Elvis». Jetzt neu bei Rowohlt Berlin.


«Und wenn er nicht wieder gestorben ist, dann lebt er noch heute …»

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