29.09.2010   von rowohlt

Stefan Slupetzky erhält den 1. Leo-Perutz-Preis für Kriminalliteratur der Stadt Wien

Im Rahmen der 6. Wiener Kriminacht wurde unser Autor Stefan Slupetzky am 28. September mit dem 1. Leo-Perutz-Preis der Stadt Wien für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Slupetzky setzte sich mit seinem Kriminalroman «Lemmings Zorn» gegen vier weitere Nominierte durch. Die Begründung der Jury lautet: « ‹Lemmings Zorn› ist ein Kriminalroman im besten Wortsinn. Denn er stellt das Verbrechen nicht auf pornografische Weise in den Mittelpunkt, sondern rollt eine Handlung auf, an deren Ende notgedrungen das Verbrechen stehen muss – das Verbrechen in legistischer Hinsicht zumindest. (…) ‹Lemmings Zorn› ist also auch und vor allem ein gesellschaftskritischer Roman, ein Spiegel unserer Zeit, in der sich menschliche Werte wie Anstand und Mitgefühl der persönlichen, rücksichts- und skrupellosen Bereicherung einer wirtschaftlich oder politisch herrschenden Kaste unterordnen müssen. » Der Preis, den die Kulturabteilung der Stadt Wien und der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels mit 5.000 Euro dotiert haben, soll künftig jährlich vergeben werden und Kriminalromane auszeichnen, deren Qualitität, innovativer Charakter und literarischer Anspruch an den namensgebenden österreichischen Literaten Leo Perutz erinnern Offizielle Pressemitteilung des Hauptverbandes des österreichischen Buchhandels. Fotohinweis: v. l. HVB-Präsident Gerald Schantin, Preisträger Stefan Slupetzky, Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny / ©echo medienhaus

Top