07.02.2019   von rowohlt

Rosamunde Pilcher ist gestorben

Wir trauern um unsere Autorin

© Adam Berry/Getty Images
© Adam Berry/Getty Images

Die britische Schriftstellerin Rosamunde Pilcher ist am 7. Februar 2019 im Alter von 94 Jahren gestorben. Pilcher wurde 1924 in Lelant in Cornwall geboren. Sie begann ihre berufliche Laufbahn als Sekretärin im Britischen Außenministerium. Während des Zweiten Weltkriegs trat sie als Freiwillige dem Women‘s Royal Naval Service bei. 1946 heiratete sie Graham Pilcher und zog nach Dundee, Schottland, wo sie bis zu ihrem Tod lebte.

Seit ihrem fünfzehnten Lebensjahr hat Rosamunde Pilcher geschrieben. Doch erst mit 63 Jahren ist ihr mit der Veröffentlichung des Romans «Die Muschelsucher», der 1990 auf Deutsch erschien, der schriftstellerische Durchbruch gelungen. Der Roman, der weltweit zum Bestseller wurde, erzählt die Geschichte einer Frau, die auf ihre unkonventionelle Kindheit in Cornwall zurückblickt, eine Zeit unbeschwerten Glücks, die mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs abrupt endet.

Es folgten zahlreiche Romane und Erzählbände, unter anderem «September», «Karussell der Liebe» und «Wechselspiel der Liebe», die allesamt zu Bestsellern avancierten. Ihr letzter Roman «Wintersonne» erschien 2000. Insgesamt wurden im deutschsprachigen Raum über 15 Millionen ihrer Bücher verkauft. Ihre Romane, Erzählungen und Stoffe wurden zahlreich verfilmt; das ZDF hat seit 1989 über 100 Filme gedreht.


Am 7. Februar 2019 ist Rosamunde Pilcher gestorben.

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