13.02.2020   von rowohlt

Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse

Melanie Walz und Simon Werle sind für den diesjährigen Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung nominiert. 


Melanie Walz hat es mit ihrer Übersetzung von George Eliots Roman «Middlemarch» aus dem Englischen auf die Shortlist geschafft.  Mit dieser trifft sie Ton und Rhythmus des großen Romans, bringt die Ironie der Erzählerin und die Umgangssprache der Dialoge in ein frisches Deutsch, so die Jury. Dank Walz' Übersetzung könne George Eliots literarische Intelligenz neu entdeckt werden.


Simon Werle ist nominiert für seine Neuübersetzung von Charles Baudelaires «Der Spleen von Paris» aus dem Französischen. Mit Walter Benjamin und Stefan George haben sich große Leser an Baudelaires Lyrik versucht. Jetzt hat Simon Werle sein Hauptwerk in einer zweisprachigen Ausgabe vollendet und in ein klangvolles Deutsch gebracht, meint die Jury in ihrer Begründung.


Der Preis der Leipziger Buchmesse wird seit 2005 vergeben. Er ehrt herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung. Die siebenköpfige Jury setzt sich aus deutschen Journalisten und Literaturkritikern zusammen. Die Preisverleihung findet am 12. März im Rahmen der Leipziger Buchmesse statt.


«Middlemarch» ist in der Neuübersetzung von Melanie Walz am 19. November 2019, «Der Spleen von Paris» in der Neuübersetzung von Simon Werle am 18. Juni 2019 im Rowohlt Verlag erschienen.



Wir gratulieren unserer Übersetzerin und unserem Übersetzer zu ihren Nominierungen.

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