13.10.2015   von rowohlt

Messeimpressionen – Tag 1

Willkommen auf der Frankfurter Buchmesse 2015, willkommen bei Rowohlt!

© iStockphoto.com
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Frankfurt, the place to be! Vom 14. bis 19. Oktober hat die Buchmesse 2015 ihre Pforten geöffnet. Mehrere hunderttausend Besucher, 7.200 Anbieter aus über 100 Ländern, 4.000 Veranstaltungen – imposante Zahlen, ein Ereignis. Von heute an werden wir täglich von der Frankfurter Buchmesse berichten: Messeimpressionen in Wort und Bild.



Aller Anfang ist schwer

Eine Buchmesse will vorbereitet sein. Um mal ziemlich am Anfang einzusteigen: Alles, was von Reinbek nach Frankfurt geschafft werden muss, wird Tage vorher schon zusammengesucht, gepackt, beschriftet, kontrolliert. Und noch mal kontrolliert. Wehe, da fehlt was Entscheidendes! Der sogenannte Messelaster bringt alles nach Frankfurt, zu unserem Messestand in der Halle 3.1. Und dann heißt es: auspacken, einräumen, dekorieren, aufhübschen. Apropos: Welche Fracht transportiert eigentlich der Messe-LKW Richtung Mainmetropole? Das hier zum Beispiel …


Body- and Soul Food

Buchmesse ist harte Arbeit, verdammt anstrengend! Acht Stunden stehen, hin und her rennen, Bücher nachordnen, gefragte KollegInnen suchen (und am besten finden), wildfremde Menschen freundlich begrüßen (und andere wildfremde Menschen ebenso freundlich abwimmeln) usw. Um immer heiter weitermachen zu können, braucht der Mensch dies und das: Mineralwasser, Cola, Apfelschorle, Kaffee, Tee, Schokoriegel, Kekse, Lakritz, Tütensuppen, Erd- und andere Nüsse … Was wohl Linda Zervakis, die «Königin der bunten Tüte», zu der Auswahl an Naschzeug sagen würde?
Abends ab 17.45 Uhr, wenn der Arbeitstag sich dem Ende zuneigt, darf es dann auch mal ein Glas Sekt sein (zum Beispiel). Schließlich ist der Tag noch lange nicht zu Ende: Messeabende in Frankfurt sind lang. Und entsprechend kurz die Nächte.


You'll never walk alone!

Rowohlt-Insidern ist klar: das hier kann nur «das schmale Reisegepäck» der Vertriebskollegin Heidi Wübbelsmann sein! Standort: Bahnhof Hamburg-Dammtor. Ohne den Hartschalenkoffer mit dem braun-weißen FC St. Pauli-Aufkleber würde Frau W. vermutlich nirgendwohin reisen. «You'll never walk alone»! Das passt als Traditionshymne nicht nur zum FC Liverpool (jetzt neu mit «Klopp, King of the Kop») – das könnte auch die Frankfurter Buchmesse als Slogan adaptieren: You'll never walk alone, hier geht niemand allein, wohin auch immer …


Horror vacui

Schön, dass der Stand steht, im Prinzip zumindest. Also als Holzkonstruktion. Das ist aber erst der Anfang. Was jetzt kommt, dauert Stunden, viele Stunden: das Bestücken der Regale mit den richtigen Büchern …



Work in progress

Noch ist die Halle 3.1 in kapelliges Halbdunkel getaucht – das wird sich bald ändern. Ab Mittwoch, 9 Uhr, ist die Buchmesse, um mit Siri Hustvedt zu sprechen, eine «gleißende Welt». Bis dahin aber wird emsig ausgepackt und eingeräumt, arrangiert und umsortiert. Bis alles da steht, wo es stehen soll. Zum Beispiel …


In aller Unschuld

Harper Lees «Wer die Nachtigall stört» neben Jonathan Franzens «Unschuld». Ein bedeutender Klassiker der US-Literatur, millionenfach gelesen und für viele Amerikaner eines der wichtigsten Bücher ihres Lebens; und daneben: der neue Roman von Franzen, der wie schon «Die Korrekturen» und «Freiheit» das Zeug zum modernen Klassiker hat.


Apropos Franzen & «Unschuld»

Jonathan Franzen, den viele für den wichtigsten und einflussreichsten US-Autor der Gegenwart halten, ist dieser Tage multipräsent in Frankfurt: in den Hallen der Buchmesse ebenso wie in den Straßen der Stadt, als Großprojektion mit seinem neuen Roman. Literatur bei Tag, Literatur bei Nacht!


«Welthauptstadt der Ideen»

Goethe, Römer, Städel, Schirn, Eintracht, Ebbelwoi, Buchmesse … Frankfurt, the place to be. Wir wünschen allen eine ereignisreiche, inspirierende Buchmesse!

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