19.07.2010   von rowohlt

Fritz J. Raddatz erhält Hildegard-von-Bingen-Preis 2010

Fritz J. Raddatz wird mit dem diesjährigen Hildegard-von-Bingen-Preis ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 11. September in Mainz statt. Fritz J. Raddatz , geboren 1931 in Berlin, 1960 bis 1969 stellvertretender Leiter des Rowohlt Verlages, 1977 bis 1985 Feuilletonchef der ZEIT, seit 1969 Vorsitzender der Kurt-Tucholsky-Stiftung, Herausgeber von Tucholskys Gesammelten Werken, Autor in viele Sprachen übersetzter Romane und eines umfangreichen essayistisch-biographischen Werks. 2001 veröffentlichte er eine Gottfried Benn-Biographie, 2003 erschien das autobiographische Buch Unruhestifter und zuletzt, 2009, eine viel beachtete Rilke-Biographie. Am 17.09. erscheinen die Tagebücher 1982-2001 von Fritz J. Raddatz im Rowohlt Verlag. Hildegard-von-Bingen-Preis: Seit dem Jahr 1995 verleiht die Landeszahnärztekammer Rheinland-Pfalz jedes Jahr den „Hildegard-von-Bingen Preis“ an Journalisten und Publizisten, die sich besondere Verdienste erworben haben. Der Hildegard-von-Bingen-Preis zeichnet ein Lebenswerk oder eine große, umfassende publizistische Leistung aus. Er soll „die Pluralität im Chor der Meinungen“ fördern und Frauen und Männer ehren, die „nicht ohne Zivilcourage ihr Bild von der politischen, sozialen und kulturellen Welt“ besonders markant weitergeben. Gewürdigt wird damit eine herausragende, die Gesellschaft prägende publizistische Leistung. Initiiert wurde der Preis vom Journalisten und Publizisten Helmut Ahrens.

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