19.07.2016   von rowohlt

Da stimmt doch was nicht!

Fünf Mäusemädchen im Griechenland-Urlaub: ein neues Abenteuer der Thea Sisters

© Atlantyca S.p.A., Mailand
© Atlantyca S.p.A., Mailand

Nicky, Violet, Paulina, Colette und Pamela sind fünf ganz besondere Mäusemädchen. Sie sind begabt, lustig, mutig und ungeheuer neugierig. Gemeinsam erleben die Thea Sisters, die aufregendsten Abenteuer – aufgezeichnet werden diese von die Geronimo Stiltons Schwester Thea. Dieses Mal geht es nach Griechenland – Ferien, endlich Ferien! Die Thea Sisters lernen eine echte Schauspieltruppe kennen, die gerade eine griechische Tragödie einstudieren: «Helena». Doch plötzlich ist der Hauptdarstelle wie vom Erdboden verschwunden. Steckt vielleicht eine ganz andere Tragödie dahinter? Ein Geheimnis, wie geschaffen für die superneugierigen Mäusemädchen …

Fünf Mädchen aus fünf Kontinenten

Und das sind sie: Nicky, Spitzname: Nic. Als Australierin trägt sie stets einen braunen Cowboyhut; ihr größter Traum: Sie will Umweltschützerin werden. Colette, Spitzname: Coco. Eine waschechte Pariserin, sehr hübsch und ein richtiger Modefreak. Violet, Spitzname: Vivi. Die junge Chinesin träumt davon, eine berühmte Violinistin zu werden; außerdem liest sie für ihr Leben gern. Paulina, Spitzname: Polly. Sie kommt aus Peru und hat ein Faible für Computer und all die technischen Sachen, die ihren Freundinnen Kopfzerbrechen bereiten. Und schließlich Pamela, Spitzname: Pam. Sie kommt aus Tansania an der Ostküste Afrikas: sie will entweder Sportreporterin oder Automechanikerin werden – oder halt was anderes! 


Und Thea Stilton selbst? Ach so ja … Thea ist rasende Reporterin bei den Neuen-Nager-Nachrichten, die ihr Bruder Geronimo auf der Insel Mausilia herausgibt, der auflagenstärksten Zeitung der Mäuseinsel. Am Mausford College, ihrer alten Schule, hatte sie bei einem Kurs vor ein paar Jahren die fünf Mäusemädchen kennengelernt und sich mit ihnen angefreundet. Und immer, wenn die Mädchen (die sich nach ihrer großen Freundin die «Thea Sisters» nannten) unterwegs waren, erlebten sie die umwerfendsten Abenteuer. Wo Nicky, Colette und die anderen auch hinkamen – irgendetwas Aufregendes passierte immer.

Willkommen in Athen!

Glühend heiß ist es in der 11-Millionen-Stadt, als die Mädchen zu einer Besichtigungstour aufbrechen. «Na los, auf geht's. Das antike Griechenland erwartet uns. In ein paar Stunde n wird es heißer sein als in einem Fonduetopf.» Die Akropolis mit dem Parthenon, dem der Göttin Athene gewidmeten majestätischen Tempel hoch über der Stadt, das Dionysostheater – wie aufregend.


Danach geht es für die Mädchen weiter über den Kanal von Korinth, der Athen von der Peleponnes trennt, zum antiken Theater von Epidauros.  Dort soll ein wunderbares Theaterstück aufgeführt werden: «Helena», eine Liebesgeschichte, geschrieben von Euripides, dem berühmtesten Dichter der griechischen Antike. Hier lernen sie auch zwei der phantasmausischen Schauspieler kennen, Khloe und Ioannis. Beide sind Mitglieder der Theatertruppe, die «Helena» aufführen wird. Was für ein Glück, dass die Thea Sisters ausgerechnet bei Ioannis Tante, in der Pension Rhododendron, freie Zimmer finden, wo auch die Schauspieler untergebracht sind. 


Colette hat immer vom Theaterleben geträumt – nun darf sie Ioannis helfen, seinen Text für die Premiere zu lernen – die Szene, wo Menelaos und Helena sich nach langer Zeit wiedertreffen und er nicht glaubt, dass sie wirklich seine Frau ist. Colette ist unfassbar aufgeregt. Aber irgendetwas stimmt nicht mit Ioannis, er wirkt so zerstreut, abwesend. So als würden ihn ganz andere Dinge beschäftigen …

Zwei Katzastrophen sind eine zu viel!

Als die Schauspieler am Abend mit den Thea Sisters essen, feiern und tanzen, ahnt keiner, dass bald das ganze Stück auf der Kippe stehen wird. «Melina, das Mädchen, das die alte Pförtnerin des Königspalastes spielen sollte, ist gestürzt ..» Was für eine Katzastrophe! Ohne Melina werden sie wohl die Premiere absagen müssen, fürchtet Ioannis. Aber wieso absagen, wenn es eine so vielversprechende Zweitbesetzung unter den Thea Sisters gibt: Colette!


Die wirklich große Katzastrophe ereignet sich aber zwei Tage später, kurz vor der Premiere: Ioannis ist verschwunden! Nestor, der Leiter der Theatergruppe, ist niedergeschlagen, als er einen Zettel mit einer Nachricht vorliest: «Lieber Nestor, es tut mir leid, aber ich muss wegen einer wichtigen Familienangelegenheit die Stadt verlassen. Ich werde eine Weile nicht erreichbar sein, aber bitte macht euch keine Sorgen. Ich hoffe, ich bin pünktlich zur Premiere zurück. Danke für euer Verständnis. Bis bald, Ioannis»


Aber – stimmt das auch? Muss man sich wirklich keine Sorgen machen? Und was passiert, wenn der verschwundene Hauptdarsteller NICHT bis zur großen Premiere wieder aufgetaucht ist?

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