01.07.2015   von rowohlt

Neues vom Meister des historischen Dramas

Der mit Spannung erwartete achte Band der Uhtred-Reihe – ein Leseerlebnis auch für alle, die Bernard Cornwell und seine Ritterhelden jetzt erst entdecken

© iStockphoto.com
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In langen Kämpfen haben die vereinten Heere der Angelsachsen die Dänen zurückgedrängt. Doch die tödliche Gefahr aus dem Norden hängt weiter über den englischen Königreichen. Und nun liegt Æthelred, Herrscher von Mercien, im Sterben. Wie soll sein Land die Unabhängigkeit vom benachbarten Wessex wahren? Im Kampf um die Nachfolge hält der Krieger Uhtred treu zu Æthelflæd, seiner Herrin und heimlichen Geliebten, Æthelreds Weib. Aber werden die führenden Männer des Reiches eine Frau auf dem mercischen Thron akzeptieren – und sei sie noch so halsstarrig und so tapfer wie diese?

Neues vom Großmeister des historischen Romans


Bernard Cornwell gilt als «der ideen- und erfolgreichste Autor historischer Romane, den die Welt zurzeit kennt» (Wall Street Journal). Ob in der Uhtred-Serie, den Artus-Chroniken, den Büchern vom Heiligen Gral, den Starbuck-Chroniken oder aktuell dem «Waterloo»-Bestseller: Cornwell brilliert in seinen Büchern mit umfassendem historischem Wissen, bildgewaltigen Beschreibungen der Kampf- und Schlachtszenen, raffinierter Dramaturgie.


Dabei wird in seinen historischen Romanen nichts verklärt und nichts beschönigt; ein romantisierendes Mittelalterbild sucht man bei Cornwell vergebens. «Erstklassige Lektüre von einem Meister des historischen Dramas.» (Irish Press)

«Wie Game of Thrones, nur in echt» (Observer)



Im ersten Buch der Serie – «Das letzte Königreich» – war Uhtred ein kleiner Junge. Am Ende des siebten mussten sich Leserinnen und Leser bang fragen, ob ihr Held sein letztes Abenteuer überlebt habe. Doch nun ist der achte Roman da, und Uhtred nimmt wieder das Schwert in die Hand, ein alter Mann mittlerweile, von unzähligen Schlachten gezeichnet, und immer noch fern seiner Heimat hoch im Norden Englands. Aber er wird mehr gebraucht denn je.


Die vereinten angelsächsischen Heere haben die Dänen zurückgedrängt, doch die Gefahr aus dem Norden hängt noch über dem Land. Und nun liegt Æthelred im Sterben, der Herr des Reiches Mercia, einen Erben hat er nicht. Im Kampf um die Nachfolge hält der Krieger Uhtred treu zu seiner Herrin, der Königinwitwe Æthelflæd, die auch seine Geliebte ist. Aber wird der Adel das Unerhörte zulassen, wird er eine Frau auf dem Thron akzeptieren, und sei sie noch so halsstarrig und tapfer wie diese?


So streiten die Engländer untereinander schlimmer denn je. Und das bleibt auch den Nordmännern nicht verborgen …

Schwert mit Wunderklinge



Wie akribisch Cornwell arbeitet, verdeutlicht seine Nachbemerkung zu Der leere Thron. Dort erfahren wir, dass Uhtreds Sohn das unfassbare Glück hat, ein besonderes Schwert zu besitzen …


«Solche Schwerter gab es, und einige haben die Zeiten überdauert, auch wenn es den Anschein hat, als seien diese Klingen derart hoch geschätzt worden, dass im neunten und zehnten Jahrhundert so manche Fälschung angefertigt wurde. Um ein solches Schwert zu erwerben, musste eine gewaltige Summe bezahlt werden, denn der Stahl einer echten Vlfberth-Klinge war von einer Qualität, die tausend Jahre lang nicht wieder erreicht wurde.


Eisen ist spröde, aber die Schmiede hatten gelernt, durch das Hinzufügen von Kohlenstoff aus dem Eisen Stahl zu machen, woraus sich eine harte, scharfe und elastischere Klinge herstellen ließ, die im Kampf viel seltener brach. Herkömmlicherweise wurden im Schmiedefeuer Knochen verbrannt, um Kohlenstoff hinzuzufügen, doch das war ein Vorgehen aufs Geratewohl, und es hinterließ Unreinheiten im Metall.


Irgendwann im neunten Jahrhundert jedoch entdeckte jemand eine Methode, mit der das Eisen-Kohlenstoff-Gemisch in einem Schmelztiegel verflüssigt werden konnte, und auf diese Weise stellte er Stahlbarren von überragender Güte her. Wir wissen nicht, wer dieser Jemand war, und auch nicht, wo dieser Stahl gefertigt wurde. Er scheint entweder von Indien oder vielleicht auch von Persien nach Nordeuropa importiert worden zu sein, ein Beleg für die weiten Handelsrouten, die auch Seide und andere Luxuswaren nach Britannien brachte …»H

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